In den vergangenen Tagen ist das Thema Quantencomputer im Bitcoin-Markt plötzlich wieder in den Mittelpunkt gerückt. Auslöser war ein neues Whitepaper von Google Quantum AI, das die Diskussion deutlich verschärft hat. Google argumentiert darin, dass künftige Quantencomputer die elliptische Kurvenkryptografie, auf der viele Blockchains basieren, womöglich mit deutlich weniger Ressourcen brechen könnten als bislang angenommen. Konkret nennen die Forscher weniger als 1.200 logische Qubits beziehungsweise weniger als 500.000 physische Qubits unter bestimmten Annahmen. Das wäre laut Google eine rund 20-fache Reduktion gegenüber früheren Schätzungen. Besonders sensibel ist das für Bitcoin, weil bei älteren Adresstypen und wiederverwendeten Adressen öffentliche Schlüssel bereits onchain sichtbar sind.
Google verweist in seinem Papier darauf, dass sich dadurch ein relevanter Teil des BTC-Bestands theoretisch angreifbar machen könnte. Noch ist das keine akute Gefahr, weil entsprechende Quantencomputer nicht existieren.
Der Markt schaut nun aber genauer hin – und genau in dieses Umfeld fällt nun eine bemerkenswerte Nachricht rund um XRP.
XRP könnte beim Quantenrisiko strukturell besser dastehen
XRP beziehungsweise das XRP Ledger könnte gegenüber Bitcoin beim Quantenrisiko strukturelle Vorteile haben. Hintergrund ist nicht, dass XRP schon vollständig „quantensicher“ wäre. Vielmehr ist die unmittelbare Angriffsfläche offenbar kleiner.
XRPL-Validator Vet veröffentlichte in dieser Woche eine Auswertung, wonach rund 300.000 XRP-Konten mit zusammen etwa 2,4 Milliarden XRP nie eine ausgehende Transaktion gesendet haben. In diesen Fällen ist der öffentliche Schlüssel nicht onchain offengelegt, was sie im aktuellen Bedrohungsmodell deutlich schwerer angreifbar macht. Gleichzeitig sollen nur zwei große, seit mehr als fünf Jahren inaktive Konten mit offengelegtem Schlüssel und zusammen rund 21 Millionen XRP als nennenswert exponiert gelten. Daraus entstand die vielfach zitierte Zahl, wonach nur rund 0,03 Prozent des XRP-Angebots direkt gefährdet seien.
Der Vergleich zu Bitcoin ist deshalb brisant, weil Googles Papier die Summe der in vulnerablen Bitcoin-Adressen liegenden Coins auf rund 6,7 Millionen BTC beziffert. Das betrifft vor allem alte P2PK-Bestände sowie Fälle von Public-Key-Reuse. Genau hier setzt die XRP-Story an: Das XRP Ledger unterstützt mit SetRegularKey den Austausch eines regulären Signaturschlüssels, ohne dass Guthaben auf eine neue Adresse verschoben werden müssen. Zudem können Escrow-Mechanismen Vermögen zeitlich binden, was zusätzliche Flexibilität im Umgang mit künftigen Sicherheitsmigrationen schafft. Wichtig ist aber die Einordnung: Das bedeutet nicht, dass XRP das Quantenproblem gelöst hat.
Es heißt nur, dass die Architektur aktuell womöglich besser vorbereitet wirkt und weniger Altlasten offen herumliegen als bei Bitcoin. Parallel testet das XRPL-Ökosystem bereits postquantenfähige Verfahren wie ML-DSA auf AlphaNet. Damit bekommt die Debatte um XRP gerade substanziellen Rückenwind.
Bitcoin rüstet auf: Quantenresistenz und L2 als Zukunftstreiber
Auch im Bitcoin-Ökosystem sind Entwickler keineswegs untätig, wenn es um die potenzielle Bedrohung durch Quantencomputer geht. Im Gegenteil: Die Diskussion rund um das Google-Paper hat den Druck erhöht, aktiv an Lösungen zu arbeiten. Erste Fortschritte gibt es bereits. So wird verstärkt an sogenannten post-quantum Signaturverfahren geforscht, die klassische elliptische Kurvenkryptografie langfristig ersetzen könnten. Parallel diskutiert die Community über Soft Forks, mit denen neue, quantensichere Adresstypen eingeführt werden könnten. Ziel ist es, frühzeitig Migrationspfade zu schaffen, bevor Quantencomputer tatsächlich ein reales Risiko darstellen.
Doch nicht nur auf Protokollebene bewegt sich etwas. Ein besonders dynamischer Bereich sind aktuell Layer-2-Lösungen auf Bitcoin. Diese könnten nicht nur die Skalierbarkeit verbessern, sondern auch neue Sicherheits- und Anwendungsarchitekturen ermöglichen. Genau hier setzt ein Projekt wie Bitcoin Hyper an, das derzeit durch relative Stärke im Presale auffällt. Trotz eines schwierigen Marktumfelds wurden bereits über 32,5 Millionen US-Dollar eingesammelt – ein klares Signal für starkes Anlegerinteresse.
Direkt zum Bitcoin Hyper Presale

Das Konzept dahinter wirkt ambitioniert: Bitcoin Hyper will die Vorteile von Bitcoin als sicherstes Layer-1-Netzwerk mit der Geschwindigkeit und Entwicklerfreundlichkeit von Solana kombinieren. Möglich werden soll das durch die Integration der Solana Virtual Machine (SVM), die Entwicklern eine leistungsfähige Infrastruktur bietet. Ergänzt wird das durch eine Bridge zwischen Layer 1 und Layer 2 sowie den Einsatz von Zero-Knowledge-Proofs, die für zusätzliche Sicherheit sorgen sollen.
Für Anleger besonders interessant: Im aktuellen Presale sind noch vergleichsweise günstige Einstiegsmöglichkeiten gegeben, während gleichzeitig Staking-Renditen von bis zu 36 Prozent APY locken. Da der Preis im nächsten Presale-Abschnitt weiter steigen soll, könnten frühe Investoren erste Buchgewinne realisieren.
Direkt zum Bitcoin Hyper Presale
Hinweis: Investieren ist spekulativ. Bei der Anlage ist Ihr Kapital in Gefahr. Diese Website ist nicht für die Verwendung in Rechtsordnungen vorgesehen, in denen der beschriebene Handel oder die beschriebenen Investitionen verboten sind, und sollte nur von Personen und auf gesetzlich zulässige Weise verwendet werden. Ihre Investition ist in Ihrem Land oder Wohnsitzstaat möglicherweise nicht für den Anlegerschutz geeignet. Führen Sie daher Ihre eigene Due Diligence durch. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten.

