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Krypto News: Flut bei ETFs – jetzt kommen Wahlwetten

Krypto-ETFs bleiben ein Taktgeber für die ETF-Branche: Seit dem Start der Spot-Bitcoin-ETFs hat sich der Markt rasant entwickelt, und bei der US-Börsenaufsicht SEC stapeln sich inzwischen Anträge für immer neue Produkte. Doch eine aktuelle Einreichung zeigt, wie weit die Branche inzwischen über klassische Krypto- oder Index-Exposure hinausdenkt. 

Der ETF-Anbieter Roundhill hat in den USA neue Fonds beantragt, die nicht Kursbewegungen, sondern politische Wahlausgänge als Basiswert nutzen. 

Beobachter sprechen von einem potenziell „bahnbrechenden“ Schritt – und von einem Testfall für die Grenzen dessen, was sich als ETF verpacken lässt. 

Roundhill beantragt ETFs auf politische Event-Contracts

Roundhill hat nach öffentlich gewordenen Unterlagen bei der SEC sechs ETFs eingereicht, die an sogenannte Event Contracts gekoppelt sind – also Derivate, die sich auf ein klar definiertes Ereignis beziehen, hier die Kontrolle von Präsidentenamt, Senat oder Repräsentantenhaus. Konkret sollen zwei Produkte auf den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl 2028 zielen (jeweils „Democratic President“ bzw. „Republican President“), vier weitere auf die Mehrheitsverhältnisse im Senat und im Repräsentantenhaus nach den Midterms 2026. 

Der Reiz liegt in der Einfachheit: Während klassische Prognosemärkte als Apps zwar schnell zugänglich sind, würden ETFs das Prinzip in ein reguliertes Wertpapierformat übertragen, das über Broker und bestehende Depots praktisch „ein Klick“ ist. 

Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas kommentierte die Einreichung auf X als „potentially groundbreaking“ und sah darin eine Tür „für alle möglichen Sachen“, falls die SEC grünes Licht gibt. 

Allerdings macht die Konstruktion auch den Extrem-Charakter sichtbar: In den Risikobeschreibungen wird betont, dass ein Fonds „substantially all of its value“ verlieren kann, wenn das jeweils definierte Ereignis nicht eintritt – etwa wenn 2028 nicht der Kandidat der im Fonds abgebildeten Partei gewinnt. Damit ähneln die Produkte ökonomisch einer Alles-oder-nichts-Wette, nur eben im Mantel eines ETFs. 

Genau hier dürfte die regulatorische Spannung entstehen. Event Contracts sind als Instrumente eher aus Prognosemärkten bekannt; als ETF-Basiswert wären sie Neuland. Für die SEC wäre das weniger eine Frage der „Themenidee“ als der Marktstruktur: Handelbarkeit, Bewertung, Liquidität, Gegenparteirisiken und die Frage, ob ein solches Produkt Anlegern ein Risiko verkauft, das sie aus dem ETF-Label möglicherweise unterschätzen. 

Dass Roundhill parallel eine eigene „Prediction Markets / Event Contracts“-Produktseite veröffentlicht, unterstreicht, dass der Anbieter diesen Bereich strategisch aufbauen will – die Genehmigung bleibt aber offen. 

Von Event-Contracts zu Bitcoin-Layer-2: Was steckt hinter HYPER?

Die Roundhill-Anträge für ETFs auf politische „Event Contracts“ zeigen vor allem eines: Die Finanzindustrie sucht zunehmend nach Wegen, neue Narrative und Ergebnisrisiken in leicht zugängliche Produkte zu verpacken – selbst dann, wenn das zugrunde liegende Instrument eher aus Nischenmärkten stammt. Ähnlich dynamisch ist die Entwicklung rund um Bitcoin: Nach der ETF-Welle verlagert sich ein Teil der Aufmerksamkeit auf die Frage, wie sich das Bitcoin-Ökosystem technisch erweitern lässt, ohne die Basisschicht zu verändern. 

Genau hier setzen Bitcoin-Layer-2-Konzepte an – als zweite Ebene, die Ausführung und Skalierung ermöglicht, während Bitcoin als Settlement-Layer dient. 

Direkt zum Bitcoin Hyper Presale

HYPER

Im Presale-Segment wird dieses Narrativ derzeit besonders stark über Bitcoin Hyper gespielt, das als eines der auffälligsten Fundraisings der letzten Wochen beschrieben wird. Demnach wurden rund 31,5 Millionen US-Dollar eingesammelt; parallel wird eine Presale-Staking-Rendite von rund 38% APY genannt. Das Projekt positioniert sich als Bitcoin-Layer-2-Ansatz mit eigener Execution-Ebene und einer Bridge-Logik zwischen L1 und L2, die auf modernen Kryptografie-Bausteinen aufsetzt. 

Auffällig ist dabei weniger ein einzelnes Versprechen als die Marktlogik: Bitcoin-Layer-2s gelten als Versuch, BTC-Liquidität für neue Anwendungen zu öffnen, während das Grundprinzip von Bitcoin unangetastet bleibt – ein Thema, das seit 2024/2025 deutlich mehr Kapital und Entwicklerinteresse angezogen hat. Nun könnte 2026 der Durchbruch gelingen. 

Laut den genannten Presale-Infos steht zudem eine nächste Preisstufe innerhalb von 24 Stunden an; solche fixen Erhöhungen können – rein mechanisch – frühe Buchgewinne gegenüber späteren Presale-Käufern erzeugen. Zum Ablauf heißt es: Kauf über die Projekt-Website, Wallet verbinden und den Token per Swap tauschen. 

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