Robinhood treibt seine Krypto- und Tokenisierungsstrategie voran: Das Unternehmen hat ein öffentliches Testnet für die „Robinhood Chain“ gestartet – eine „financial-grade“ Ethereum-Layer-2, die auf Arbitrum-Technologie basiert. Die Ankündigung kam rund um das Consensus-Event in Hongkong, wo Robinhood-Kryptochef Johann Kerbrat das Projekt öffentlich machte. Damit beginnt die erste Phase, in der Entwickler die Infrastruktur testen und Anwendungen vorbereiten können, bevor später ein Mainnet folgen soll. Die Botschaft ist klar: Robinhood will stärker kontrollieren, wie Wallet, Handel und tokenisierte Assets technisch zusammenlaufen.
Robinhood startet Blockchain: Das steckt dahinter
Mit dem Start des öffentlichen Testnets öffnet Robinhood die „Robinhood Chain“ erstmals breiter für Entwickler. Laut dem von Robinhood veröffentlichten Text sollen Teilnehmer bereits jetzt auf Netzwerk-Endpunkte zugreifen, die Entwickler-Dokumentation nutzen und mit gängigen Ethereum-Tools arbeiten können – technisch eingebettet in das Arbitrum-Ökosystem. Entscheidend ist dabei weniger ein einzelnes Feature als das Zielbild: Robinhood positioniert die Chain als Basis für Onchain-Finanzservices, die sowohl digitale Assets als auch tokenisierte Real-World-Assets (RWA) abbilden sollen.
Auffällig ist, wie früh Robinhood Partner aus dem Infrastruktur-Stack nennt. Unter den ersten Integrationen werden Alchemy, Allium, Chainlink, LayerZero und TRM aufgeführt – also Bausteine für Developer-Tools und Daten, Oracles, Interoperabilität sowie Risiko- und Compliance-nahe Analyse. Robinhood betont zudem, die Chain sei mit Blick auf Zuverlässigkeit, Sicherheit und Compliance entwickelt worden und solle „seamless bridging“ sowie Self-Custody unterstützen. Das passt zur strategischen Stoßrichtung, DeFi-Liquidität aus dem Ethereum-Umfeld anzapfen zu können, ohne die Nutzerführung aus der Hand zu geben.
Spannend für die nächsten Wochen: Robinhood stellt in Aussicht, dass Entwickler künftig testnet-exklusive Assets – darunter „Stock Tokens“ – für Integrationstests erhalten und direkt mit der Robinhood Wallet testen können. Damit rückt die Frage in den Vordergrund, wie schnell sich tokenisierte Wertpapier-Abbilder technisch stabil und regulatorisch sauber in ein Onchain-Setup überführen lassen.
Offchain-Labs-CEO Steven Goldfeder rahmt das als „nächstes Kapitel“ für Tokenisierung und permissionless Finanzservices – und Robinhood unterfüttert den Launch mit einem konkreten Ökosystem-Plan: 1 Million US-Dollar sollen in das Arbitrum-Open-House-Programm 2026 fließen, flankiert von internationalen Buildathons und Founder Houses.
Gleichzeitig bleibt der Testnet-Start bewusst eine Entwicklungsphase: Das Mainnet wird zwar „später in diesem Jahr“ in Aussicht gestellt, doch der Fokus liegt zunächst auf Experimenten, Fehlerfindung und Netzwerkstabilität.
Layer-2-Narrativ erreicht zunehmend auch Bitcoin
Der Start neuer Ethereum-Layer-2-Infrastruktur zeigt, wie stark Skalierung, Tokenisierung und Onchain-Finanzdienste aktuell in den Fokus rücken. Während Rollups im Ethereum-Ökosystem längst etabliert sind, gewinnt eine ähnliche Entwicklung rund um Bitcoin erst langsam an Dynamik. Genau hier setzen spezialisierte Layer-2-Projekte an, die versuchen, zusätzliche Funktionalität auf die größte Kryptowährung zu übertragen und damit neue Kapital- und Nutzerströme zu erschließen.
Vor diesem Hintergrund wird derzeit besonders häufig über Bitcoin Hyper gesprochen, das sich in der aktuellen Marktphase als eines der auffälligeren Projekte im Bitcoin-Layer-2-Segment positioniert. Laut Projektangaben wurden im laufenden Presale bereits rund 31,4 Millionen US-Dollar eingesammelt – ein Wert, der im Vergleich zu vielen anderen Frühphasenprojekten auf ein relativ hohes Interesse schließen lässt. Inhaltlich zielt Bitcoin Hyper darauf ab, Bitcoin stärker in programmierbare DeFi-Strukturen einzubinden, ohne die Basissicherheit des Netzwerks aufzugeben.
Mehr über Bitcoin Hyper erfahren

Technisch kombiniert das Projekt eine Layer-2-Architektur mit Zero-Knowledge-Proofs. Diese kryptografischen Nachweise sollen Transaktionen bündeln, außerhalb der Bitcoin-Mainchain effizient verarbeiten und anschließend verdichtet zurückmelden. Dadurch können Transaktionskosten sinken und gleichzeitig neue Anwendungen entstehen, etwa Lending-Plattformen, tokenisierte Assets oder Derivate auf Bitcoin-Basis. Zusätzlich setzt Bitcoin Hyper auf eine modulare Infrastruktur mit Bridging-Mechanismen, um Liquidität zwischen verschiedenen Blockchain-Ökosystemen beweglicher zu machen.
Ein weiterer Faktor für das aktuelle Interesse ist der laufende Presale-Status. Nach Projektangaben bleibt der Einstieg derzeit noch möglich, wobei fixe Preisanpassungen vorgesehen sind – die nächste soll innerhalb der kommenden zwölf Stunden erfolgen. Tokens können über die Projektwebsite erworben werden, indem eine kompatible Wallet verbunden und der gewünschte Token-Swap durchgeführt wird; parallel wird derzeit eine Staking-Rendite von rund 38 Prozent APY ausgewiesen.
Mehr über Bitcoin Hyper erfahren
Hinweis: Investieren ist spekulativ. Bei der Anlage ist Ihr Kapital in Gefahr. Diese Website ist nicht für die Verwendung in Rechtsordnungen vorgesehen, in denen der beschriebene Handel oder die beschriebenen Investitionen verboten sind, und sollte nur von Personen und auf gesetzlich zulässige Weise verwendet werden. Ihre Investition ist in Ihrem Land oder Wohnsitzstaat möglicherweise nicht für den Anlegerschutz geeignet. Führen Sie daher Ihre eigene Due Diligence durch. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten.

