Noch vor wenigen Jahren galt der Kryptomarkt als Schlachtfeld konkurrierender Layer-1-Blockchains. Solana setzte auf Geschwindigkeit, Cardano auf akademische Sauberkeit, Avalanche auf Subnetze, Polkadot auf Interoperabilität. Jedes Netzwerk wollte das eine sein, das Ethereum ersetzt. Ende 2025 zeichnet sich jedoch ein völlig anderes Bild ab: Ethereum wird nicht verdrängt, es wird zur Basis, auf der sich fast alles andere neu aufbaut, wie ein aktueller Bericht zeigt.
Was lange als Theorie galt, wird inzwischen zur strategischen Realität. Immer mehr Blockchains verabschieden sich still und leise von der Idee, ein eigenständiges Layer-1-Ökosystem zu betreiben, und strukturieren sich stattdessen als Layer-2-Netzwerke auf Ethereum neu.
Der Kern der Strategie: Ethereum als Sicherheitsanker
Der Wandel ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Ethereums seit Jahren verfolgter „Rollup-zentrierter Roadmap“. Statt alle Transaktionen direkt auf der Main Chain abzuwickeln, verlagert Ethereum den Großteil der Rechenarbeit auf spezialisierte Layer-2-Netzwerke. Diese bündeln Transaktionen außerhalb der Chain und veröffentlichen nur noch komprimierte Daten und kryptografische Beweise auf Ethereum.
Ethereum selbst wird damit zum neutralen Schiedsrichter: minimale Ausführung, maximale Sicherheit. Die laufenden Upgrades, Proto-Danksharding, Verkle Trees, bessere Light Clients, Daten-Optimierungen, sorgen dafür, dass Ethereum immer mehr Rollups aufnehmen kann, ohne Dezentralität oder Stabilität zu opfern. In der Praxis bedeutet das: tausende Transaktionen pro Sekunde über Rollups, während Ethereum die finale Abrechnung und Sicherheit garantiert.
Warum eigenständige L1s wirtschaftlich immer unattraktiver werden
Der Hauptgrund, warum sich viele Projekte neu ausrichten, liegt in der Ökonomie der Sicherheit. Ethereum verfügt inzwischen über ein gestaktes Kapital von rund 125 Milliarden US-Dollar und Hunderttausende Validatoren. Diese Sicherheitsarchitektur kostet Milliarden pro Jahr und ist für neue Blockchains praktisch unmöglich zu replizieren.
Ein neues Layer-1-Netzwerk muss eigene Validatoren anwerben, Token subventionieren, Infrastruktur aufbauen und Vertrauen schaffen. Das kostet nicht nur enorme Summen, sondern bleibt dennoch anfällig für Zentralisierung. Der bekannte Ronin-Hack, bei dem Angreifer lediglich neun Validatoren kompromittieren mussten, gilt vielen als mahnendes Beispiel. Der spätere Wechsel von Ronin in Richtung Ethereum-L2-Architektur verdeutlicht genau dieses Problem.
Ein Rollup auf Ethereum benötigt hingegen keine eigene milliardenschwere Sicherheitsarmee. Es zahlt primär für Datenverfügbarkeit und Beweise und erbt den Rest direkt von Ethereum.
Liquidität, Entwickler und Infrastruktur als zweite Machtfaktoren
Neben Sicherheit spielen zwei weitere Faktoren eine zentrale Rolle: Liquidität und Entwickler-Ökosysteme. Eigenständige Chains starten stets bei null. Sie müssen Market Maker überzeugen, Bridges bauen, Wallet-Support erlangen und Entwickler anziehen. Ein Ethereum-Rollup hingegen ist vom ersten Tag an Teil eines gigantischen Finanznetzwerks.
Wallets wie MetaMask, dezentrale Börsen, Stablecoins, NFT-Infrastruktur, Oracles und Entwickler-Tools sind sofort kompatibel. Projekte auf Optimism, Arbitrum oder Base greifen direkt auf bestehende Liquidität und Millionen Nutzer zu. Genau deshalb haben sich in den letzten Monaten immer mehr bekannte Namen für diesen Weg entschieden, darunter Coinbase mit Base, Kraken mit Ink, Uniswap mit Unichain und mehrere Gaming- und DeFi-Plattformen.
Sogar frühere „Ethereum-Konkurrenten“ wie Celo oder Lisk strukturieren sich inzwischen als Ethereum-Rollups neu, um Kosten zu senken und Reichweite zu gewinnen.
Das Zeitalter der „Superchain“ beginnt
Für Entwickler bedeutet diese Verschiebung einen Paradigmenwechsel. Statt Monate oder Jahre in den Aufbau eines neuen Layer-1-Netzwerks zu investieren, können Teams heute auf bestehenden Rollup-Stacks aufsetzen und sich vollständig auf Produkte konzentrieren. Die Vision ist ein zusammenhängendes Ethereum-Netzwerk aus Dutzenden spezialisierter Layer-2-Chains für DeFi, Gaming, Social, Institutionen oder Zahlungsverkehr.
Neue Standards und Protokolle sollen dabei helfen, Assets nahezu nahtlos zwischen diesen Rollups zu bewegen. Für Nutzer verschwimmen die Grenzen zwischen einzelnen Chains zunehmend. Ethereum wird zur gemeinsamen Abrechnungsebene eines modularen Finanzsystems.
Von Blockchain-Kriegen zu Layer-2-Wettbewerb
Die eigentliche Konkurrenz der kommenden Jahre dürfte daher nicht mehr zwischen Layer-1-Blockchains stattfinden, sondern zwischen Layer-2-Ökosystemen. Wer bietet die beste Nutzererfahrung? Die niedrigsten Gebühren? Die stärkste DeFi-Infrastruktur? Die beste Gaming-Performance?
Ethereum versucht dabei nicht, andere Netzwerke zu verdrängen, sondern sie einzubinden. Und genau deshalb entscheiden sich immer mehr Projekte gegen die Rolle des Einzelkämpfers und für die eines spezialisierten Ethereum-Layers.
Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird sich der Krypto-Markt strukturell verändern: weniger isolierte Blockchains, mehr einheitliche Infrastruktur. Der Wettkampf verlagert sich von der Frage „Welche Chain gewinnt?“ hin zu „Welche Layer-2 baut das beste Produkt?“ Die Zukunft der meisten großen Blockchains liegt nicht mehr neben Ethereum, sondern auf Ethereum.
Mit Bitcoin Hyper ($HYPER) entsteht dagegen eine Layer-2-Lösung, die darauf abzielt, Bitcoin für DeFi-Anwendungen nutzbar zu machen. Während Bitcoin bisher beim DeFi-Markt eher außen vor war und Anleger nur von der Kursentwicklung profitiert haben, ohne Zinsen zu verdienen, könnte sich das durch Bitcoin Hyper ändern. Im Zentrum der neuen Hyper Chain steht der $HYPER-Token, der aktuell noch im Vorverkauf erhältlich ist und bei dem die Nachfrage schon jetzt explodiert, weshalb Analysten vermuten, dass es nach dem Launch zu einer Kursexplosion kommt.
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