Der Kryptomarkt wird erneut von einem großen Betrugsfall erschüttert. Gegen JPMorgan Chase wurde in Kalifornien eine Sammelklage eingereicht, weil die US-Großbank nach Darstellung der Kläger eine mutmaßliche Krypto-Ponzi-Struktur des Unternehmens Goliath Ventures ermöglicht haben soll. Das Verfahren läuft vor dem U.S. District Court for the Northern District of California und wurde am 10. März 2026 eingereicht.
Im Zentrum der Vorwürfe steht Goliath Ventures, früher unter dem Namen Gen-Z Venture Firm bekannt. Laut US-Behörden und Zivilklage soll das Unternehmen zwischen Januar 2023 und Januar 2026 mindestens 328 Millionen US-Dollar von nach bisherigem Stand mehr als 2.000 Anlegern eingesammelt haben. Investoren seien mit angeblich sicheren oder garantierten monatlichen Renditen aus Krypto-Handel, Arbitrage und sogenannten Liquiditätspools angelockt worden. Die Kläger und die Strafverfolger beschreiben das Modell dagegen als klassisches Ponzi-Schema, bei dem neue Einzahlungen genutzt wurden, um frühere Anleger auszuzahlen.
Kläger werfen JPMorgan vor, Warnsignale ignoriert zu haben
Besonders brisant ist die Rolle, die JPMorgan laut Klageschrift gespielt haben soll. Die Kläger behaupten, die Bank habe über weite Teile des fraglichen Zeitraums als zentrale Bankverbindung von Goliath Ventures fungiert und damit die notwendige Infrastruktur für den Ablauf des mutmaßlichen Betrugs bereitgestellt. In der Klage ist von Hunderten Millionen Dollar an Einzahlungen die Rede, die über JPMorgan-Konten gelaufen sein sollen. Außerdem soll die Bank Transfers zu Kryptobörsen wie Coinbase ermöglicht haben.
Die Kläger argumentieren, JPMorgan habe zahlreiche Warnzeichen übersehen oder nicht ausreichend beachtet. Dazu sollen ungewöhnliche Zahlungsströme, schnelle Geldbewegungen und Transaktionsmuster gehört haben, die aus Sicht der Anleger kaum zu einem regulären Investmentgeschäft gepasst hätten. Im Kern lautet der Vorwurf, dass die Bank trotz geldwäscherechtlicher Pflichten nicht eingegriffen habe und dadurch das Geschäftsmodell von Goliath Ventures mitgetragen worden sei. Bislang handelt es sich dabei um Anschuldigungen aus einer Zivilklage, über die das Gericht noch nicht entschieden hat.
CEO Delgado bereits von Bundesbehörden angeklagt
Parallel zur Zivilklage läuft bereits ein Strafverfahren gegen den Goliath-CEO Christopher Alexander Delgado. Die US-Behörden teilten Ende Februar mit, dass Delgado in Florida wegen Wire Fraud und Geldwäsche verhaftet wurde. Nach Angaben des U.S. Attorney’s Office soll er Anleger mit falschen Angaben über angebliche Krypto-Liquiditätspools und feste Renditen getäuscht haben. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm laut Behörden bis zu 30 Jahre Haft.
Die Ermittler zeichnen das Bild eines luxuriösen Lebensstils, der aus Anlegergeldern finanziert worden sein soll. In den Behördenunterlagen ist von eingefrorenen Vermögenswerten die Rede, darunter Immobilien, Schmuck und weitere Luxusgüter. Besonders auffällig ist dabei, dass laut Strafunterlagen nur ein kleiner Teil der eingesammelten Gelder tatsächlich in reale Liquiditätspools geflossen sein soll. Der Großteil sei stattdessen für Auszahlungen an frühere Investoren und private Ausgaben verwendet worden.
Neuer Rückschlag für das Vertrauen in den Kryptosektor
Der Fall kommt zu einem heiklen Zeitpunkt für den Markt. Einerseits arbeitet die Branche gerade an einer stärkeren institutionellen Einbindung, etwa über neue ETF-Produkte, regulatorische Debatten in den USA und Programme großer Finanzkonzerne zur Integration digitaler Assets in klassische Zahlungs- und Finanzstrukturen. Andererseits zeigen Fälle wie Goliath Ventures, dass betrügerische Versprechen rund um garantierte Krypto-Renditen weiterhin ein ernstes Problem bleiben.
Für den Kryptomarkt ist das vor allem reputationsseitig relevant. Solche Verfahren verstärken den Druck auf Banken, Börsen und Regulierer, verdächtige Strukturen schneller zu erkennen. Gleichzeitig dürften sie die politische Debatte über strengere Aufsicht, AML-Pflichten und klare Marktregeln weiter anheizen. Gerade in einer Phase, in der der Sektor um mehr institutionelles Vertrauen wirbt, wirken große Betrugsfälle wie ein Rückschritt. Neben solchen Negativschlagzeilen rücken im Kryptomarkt auch Projekte in den Fokus, die nicht mit unrealistischen Gewinnzusagen werben, sondern mit technischer Infrastruktur argumentieren. Eines davon ist Bitcoin Hyper.
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