Die vergangene Woche verlief an den Kryptomärkten insgesamt eher unspektakulär. Bitcoin und Ethereum bewegten sich überwiegend seitwärts, die Volatilität blieb gering und auch das Momentum bei Memecoins, das den Jahresauftakt noch geprägt hatte, kühlte spürbar ab. Große Kursausbrüche blieben damit aus.
Dennoch war die Woche keineswegs ereignislos, denn abseits der reinen Preisbewegungen gab es erneut mehrere Entwicklungen, die strukturell und strategisch für den Markt von Bedeutung waren. Unser Krypto News Rückblick:
Bitcoin: MSCI-Index-Risiko vorerst vom Tisch
Der einflussreiche Indexanbieter MSCI entschied sich, seine globalen Aktienindizes vorerst nicht anzupassen und ließ Unternehmen mit großen Beständen digitaler Vermögenswerte weiterhin in den bestehenden Benchmarks. Damit blieb auch die Sorge aus, dass es kurzfristig zu erzwungenen Umschichtungen durch Fonds und ETFs kommen könnte. Insbesondere Strategy stand hier als größter institutioneller Bitcon-Halter im Fokus.
Gleichzeitig war die Entscheidung ausdrücklich nur eine Atempause. MSCI kündigte an, die eigene Methodik in den kommenden Monaten grundlegend zu überprüfen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten die betroffenen Titel in einer Art Warteschleife bleiben: Es gibt keine Neuaufnahmen, keine Höhergewichtungen und keine strukturellen Änderungen.
Bitcoin-L2 Bitcoin Hyper explodiert über 30,3 Mio. Dollar
Mit dem Aufkommen moderner Layer-2-Konzepte zeichnete sich in der vergangenen Woche auch bei Bitcoin ein spürbarer Wandel ab. Was bei Ethereum längst zum Alltag gehört, begann nun zunehmend das Bitcoin-Ökosystem zu erreichen: schnellere Transaktionen, neue Funktionen und die Perspektive auf komplexere Anwendungen, ohne die Sicherheit der Haupt-Blockchain zu opfern. Besonders stark in den Fokus rückte dabei Bitcoin Hyper. Das Projekt entwickelte sich im Januar 2026 zu einem der auffälligsten Presales am Markt und überschritt in der letzten Woche die Marke von 30,3 Millionen US-Dollar an eingesammeltem Kapital.
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Diese Summe unterstreicht, wie groß das Interesse an der Idee ist, Bitcoin technisch zu erweitern. Bitcoin Hyper kombinierte die Stabilität des Netzwerks mit einer modernen Ausführungsumgebung, die sich an der Solana Virtual Machine orientiert und eine parallele Verarbeitung von Smart Contracts ermöglicht. Rollups und Zero-Knowledge-Technologien bündeln Transaktionen außerhalb der Haupt-Blockchain und führen sie effizient zurück.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält die eigens entwickelte Bridge, über die echte BTC in das System eingebracht werden können. So entsteht ein Umfeld, in dem Bitcoin nicht nur gehalten, sondern produktiv genutzt werden kann. Der HYPER-Token bildet dabei das wirtschaftliche Rückgrat. Wer hier günstig dabei sein möchte, kann jetzt einsteigen und direkt HYPER für 39 Prozent APY staken.
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Vitalik Buterin erklärt Skalierungsfrage für gelöst
In der vergangenen Woche löste eine Aussage von Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin eine intensive Debatte in der Krypto-Szene aus. Seiner Einschätzung nach sei Ethereum an einem Punkt angekommen, an dem der klassische Zielkonflikt zwischen Sicherheit, Dezentralität und Skalierbarkeit praktisch überwunden werde. Grundlage dieser Zuversicht waren zwei technische Entwicklungen, die zuletzt zusammengeführt wurden.
Zum einen veränderte ein neues Verfahren zur Datenverfügbarkeit die Art, wie das Netzwerk mit großen Datenmengen umgeht und erhöhte die nutzbare Kapazität, ohne die Struktur des Systems zu zentralisieren. Zum anderen erlauben neue kryptografische Beweisverfahren, Transaktionen deutlich effizienter zu verifizieren, statt sie jedes Mal vollständig neu zu berechnen. In Kombination, so die Argumentation, entstehe erstmals eine Architektur, die Wachstum ermöglicht, ohne die Grundprinzipien von Ethereum zu opfern. Das Blockchain-Trilemma sei dank ZK-EVM und PeerDAS gelöst.
Wall Street baut neuen Krypto-Standard
Zwei Schwergewichte der Börseninfrastruktur, Nasdaq und CME Group, präsentierten gemeinsam einen neuen Referenzindex, der den Kryptomarkt stärker in regulierte Anlageprodukte einbinden soll. Damit wurde der bisherige Ansatz einzelner Krypto-Benchmarks durch ein professionelleres, institutionell ausgerichtetes Modell ersetzt.
Der neue Index wurde so aufgebaut, dass er als Basis für börsengehandelte Fonds, Fondsprodukte und strukturierte Investments dienen kann. Besonders wichtig ist dabei der methodische Rahmen: In die Berechnung fließen ausschließlich Daten von überprüften Handelsplätzen und Verwahrstellen ein, während ein spezialisierter Benchmark-Anbieter die Preisermittlung übernimmt.
Führungskrise erschüttert Zcash
In der vergangenen Woche geriet Zcash unerwartet in eine seiner schwersten internen Krisen seit Bestehen des Projekts. Die Organisation, die jahrelang die technische Weiterentwicklung der Datenschutz-Blockchain verantwortet hatte, verlor ihr gesamtes Kernteam auf einen Schlag. Auch die bisherige Führungsspitze zog sich zurück, nachdem es zu tiefgreifenden Meinungsverschiedenheiten über die künftige Ausrichtung und Entscheidungsstrukturen gekommen war.
Der Markt reagierte prompt und deutlich. Innerhalb kurzer Zeit geriet der Kurs von ZEC stark unter Druck und büßte einen zweistelligen Prozentsatz an Wert ein. Gleichzeitig versuchten die bisherigen Verantwortlichen, die Lage zu beruhigen. Sie betonten, dass das Protokoll selbst stabil bleibe und die Arbeit an Zcash in einer neuen organisatorischen Form fortgesetzt werden solle.
Maxi Doge tendiert bullisch – über 4,45 Mio. Dollar investiert
Memecoins erwiesen sich historisch als stark zyklisches Marktsegment, zuletzt rückte mit Maxi Doge ein neuer Kandidat in den Fokus. Der Presale überschritt die Marke von 4,45 Millionen US-Dollar und signalisierte damit frühzeitig spürbare Nachfrage. Vor dem Blick auf mögliche neue Meme-Zyklen 2026 gewann das Projekt dadurch zusätzliche Aufmerksamkeit, weil frühes Momentum in diesem Markt oft entscheidend ist.

Maxi Doge setzte bewusst auf ein anderes Narrativ als klassische Hunde-Memecoins. Statt reiner Ironie inszenierte sich das Projekt als überzeichnete Mischung aus Disziplin, Selbstoptimierung und Risikofreude. Der muskulöse Shiba Inu fungiert als klares Symbol für diese Haltung und sorgte für hohe Wiedererkennbarkeit. Der Einstieg ist aktuell im Presale noch rabattiert möglich. Ferner bringt das Staking rund 70 Prozent APY.
Starknet besteht Härtetest im Livebetrieb
Ungewollt rückte zuletzt auch Starknet in den Mittelpunkt, nachdem das Netzwerk Anfang Januar zeitweise den Betrieb einstellen musste. Die Blockproduktion wurde gestoppt, einzelne Aktivitäten zurückgesetzt und das Team sah sich gezwungen, die Sequenzierung für mehrere Stunden auszusetzen. Wenige Tage später sorgte ein ausführlicher Untersuchungsbericht für mehr Klarheit.
Die Ursache lag in einem seltenen Logikfehler innerhalb der Ausführungssoftware, der unter sehr speziellen Bedingungen zu einer fehlerhaften internen Zustandsberechnung führte. Entscheidend war jedoch, dass dieser Zustand nie den Weg in die finale Abwicklung auf Ethereum fand. Die Beweisschicht des Systems griff rechtzeitig ein und verhinderte eine dauerhafte Verfälschung der Blockchain.
Tether kooperiert mit UN gegen Betrug
In der vergangenen Woche wurde eine weitere strategische Partnerschaft bekannt: Der Stablecoin-Anbieter Tether ging eine Zusammenarbeit mit einer UN-Behörde ein, um gezielt gegen digitale Kriminalität vorzugehen. Hintergrund war die rapide wachsende Krypto-Nutzung in Afrika, die zuletzt nicht nur Innovation, sondern auch eine deutliche Zunahme von Betrugsfällen und Cybercrime mit sich brachte. Eine große internationale Polizeimaßnahme, bei der Vermögenswerte in dreistelliger Millionenhöhe sichergestellt wurden, hatte die Brisanz des Themas zuvor unterstrichen.
Die neue Initiative zielt darauf ab, Aufklärung, Prävention und konkrete Hilfe miteinander zu verbinden. Geplant sind Bildungsprogramme für junge Menschen, Unterstützung lokaler Organisationen und der Aufbau von Strukturen, die Gesellschaften widerstandsfähiger gegen digitale Betrugsmodelle machen sollen.
Pump.fun will Anreize neu ordnen
In der vergangenen Woche meldete sich ferner der Gründer von Pump.fun nach längerer Zurückhaltung mit einer neuen Strategie zurück. Alon stellte öffentlich in Frage, ob das bisherige Gebührenmodell der Plattform noch den richtigen Zweck erfüllt. Die sogenannten Creator Fees hatten zwar zeitweise für eine Welle neuer Token-Starts gesorgt und das Aktivitätsniveau 2025 deutlich erhöht, doch zuletzt zeigten sich immer klarer die Nebenwirkungen dieses Ansatzes.
Nach Einschätzung des Gründers verschoben die aktuellen Anreize den Fokus zu stark in Richtung einfacher Coin-Erstellung, während der eigentliche Handel an Bedeutung verlor. Für Pump.fun ist das problematisch, weil Liquidität und echte Preisfindung von aktiven Tradern abhängen. Künftig soll der Markt selbst stärker bestimmen, welche Projekte zusätzliche Anreize verdienen.
Tether vereinfacht digitales Gold-Zahlen
Ferner machte Tether mit einem ungewöhnlichen Schritt auf sich aufmerksam. Der Stablecoin-Anbieter führte eine neue Recheneinheit für sein goldgedecktes Produkt ein, um den Umgang mit digitalen Goldwerten deutlich zu vereinfachen. Das Ziel ist es, die bisher oft sperrige Darstellung von Bruchteilen einer Unze alltagstauglicher zu machen und Gold stärker als Zahlungsmittel nutzbar zu positionieren.
Die neue Einheit teilt den Wert von Tether Gold in handlichere Stücke, sodass Preise und Überweisungen nicht mehr mit langen Dezimalstellen arbeiten müssen. Die Token blieben weiterhin vollständig durch physisches Gold gedeckt.
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