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Bitcoin-Halving laut Experten „Aufregung um Nichts“: Darum liegen alle falsch

Das Halving wird traditionell kontrovers diskutiert. Während einige Marktteilnehmer es als den größten bullischen Katalysator betrachten, der zu einem signifikanten Preisanstieg führt, sehen andere es eher als ein Non-Event, das kaum Auswirkungen auf den Markt hat. 

Das Halving reduziert ganz grundsätzlich einmal das Angebot an neuen Coins, was bei gleichbleibender oder steigender Nachfrage theoretisch den Preis erhöhen sollte. Marktteilnehmer versuchen dann natürlich oft, sich im Vorfeld eines Halvings zu positionieren, um von potenziellen Kurssteigerungen zu profitieren. 

Doch wenn sich die Meinungen der Analysten unterscheiden, stehen fortgeschrittene Investoren vor einer Herausforderung: Sollen sie der bullischen oder der skeptischen Prognose folgen? Denn es gibt durchaus valide Argumente für beide Perspektiven.

Peter Brand, ein bekannter Finanz-Experte, sieht das Bitcoin Halving als eine Menge „Aufregung um Nichts“. Doch warum ist der erfahrene Prop-Trader so bearish? 

Trader sieht eine „Menge Aufregung um Nichts“

Der Analyst vertritt hier die Ansicht, dass die Aufregung rund um das Bitcoin-Halving weitgehend unbegründet ist. Zwar räumt er ein, dass die Halbierungshysterie kurzfristig den Preis beeinflussen könnte. Dennoch sieht er die Verringerung des Angebots im Verhältnis zum täglichen Handelsvolumen als minimal. Aus seiner Perspektive werde der tatsächliche Effekt des Halvings auf den Markt stark überschätzt, da die Angebotsreduzierung im Kontext des gesamten Marktvolumens kaum ins Gewicht fällt. 

Diese Sichtweise deutet darauf hin, dass der Analyst langfristige Preissteigerungen weniger auf das Halving selbst, sondern vielmehr auf andere fundamentale und markttechnische Faktoren zurückführt. Nichtsdestotrotz hat das Halving eben auch eine psychologische Komponente und stellt Bitcoin als hartes Asset mit hoher Knappheit dar. 

Zugebenermaßen sind die Auswirkungen des Halvings natürlich immer kleiner. Denn die Halbierung der Block-Belohnungen ist zwar relativ um 50 Prozent gleich groß, doch absolut sinken diese mit jedem Halving. 

Ist das Halving doch bullisch? 

Dennoch gibt es auch dezidierte Gegenauffassungen zu Peter Brand. Der bekannte Krypto-Analyst Willy Woo sieht das Halving deutlich bullischer. Gegen die bearishe Sichtweise auf das Halving argumentiert dieser, dass der Preis einer Kryptowährung nicht allein durch das neue Angebot im Verhältnis zum Handelsvolumen bestimmt wird, sondern vielmehr durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Bei jedem Halving wird die Menge an neu geschaffenen Coins halbiert, was das Angebot reduziert. Das Angebot wächst eben deutlich langsamer im Anschluss. Gleichzeitig steige die Nachfrage nach Bitcoin kontinuierlich entlang einer S-Kurve, getrieben durch zunehmende Akzeptanz, institutionelles Interesse und das wachsende Bewusstsein für digitale Währungen als Assetklasse.  

Diese Dynamik führe also zu einem bullischen Impuls alle vier Jahre, da das verminderte Angebot auf eine steigende Nachfrage trifft. Historische Daten unterstützen diese Sichtweise durchaus, da der Preis von Bitcoin nach den vorangegangenen Halvings signifikant gestiegen ist.

PlanB ist ein bekannter Analyst in der Kryptowelt. Dieser betrachtet das Bitcoin-Halving aus einer deutlich bullischeren Perspektive als Peter Brand. Denn das Halving gehe weit über die reine Betrachtung der Angebotsreduzierung im Verhältnis zum täglichen Handelsvolumen hinaus. Vielmehr sei das entscheidende Element die zunehmende Knappheit von Bitcoin, die durch das Halving verstärkt wird. PlanB argumentiert, dass es nicht um die prozentuale Verringerung des neuen Angebots geht, sondern um das Verhältnis des bestehenden Angebots (Stock) zum neuen Angebot (Flow). Diese Sichtweise basiert auf dem Konzept des Stock-to-Flow (S2F)-Verhältnisses, das die Knappheit und damit den Wert eines Gutes misst.

Laut PlanB führt eine höhere S2F-Rate, die eine größere Knappheit bedeutet, zu einem Anstieg der Nachfrage. Denn Bitcoin werde als knappes Gut bestätigt. Durch das Halving verbessert sich das S2F-Verhältnis von Bitcoin. Damit übertreffe die digitale Währung in Bezug auf Knappheit sogar traditionelle Wertspeicher wie Silber (S2F 30) und Gold (S2F 60). Bitcoin erreicht nach PlanBs Analyse nämlich ab April ein S2F-Verhältnis von 110. 

Diese zunehmende Knappheit, so PlanB, schaffe eine starke Nachfrage und unterstütze damit ein langfristig bullisches Szenario für Bitcoin, da sich Investoren tendenziell für das Asset mit der höchsten Knappheit entscheiden.

Die Bitcoin Adoption schreitet voran

Unabhängig vom kurzfristigen Einfluss des Halvings auf den Bitcoin-Preis schreitet die mittelfristige Adoption von Bitcoin stetig voran. Ein klares Zeichen dafür ist die steigende Nachfrage, die durch die Einführung von Bitcoin-Spot-ETFs sichtbar wird. In den letzten drei Tagen wurden über 1,5 Milliarden US-Dollar via Spot-ETFs in den Bitcoin-Markt allokiert. Zudem fördern neue Bilanzierungsregeln, die Kryptowährungen vermehrt anerkennen, die institutionelle Akzeptanz in der Unternehmenswelt. Das wachsende Interesse von Einzel- und institutionellen Anlegern verstärkt diesen Trend. Diese Faktoren tragen gemeinsam zur fortlaufenden Adoption von Bitcoin bei und legen den Grundstein für den nächsten Bullenmarkt. 

Für risikoaffine Investoren kann es auch spannend sein, einen Blick auf Altcoins zu werfen, die ebenfalls auf eine fortschreitende Adoption setzen. Immer häufiger soll dies mit einem realen Mehrwert in der Welt gelingen, wie bei eTukTuk. Der Krypto-Presale sammelte mittlerweile über eine Million US-Dollar ein. Der Markt findet das Konzept augenscheinlich spannend, dass eTukTuk die Elektrifizierung der Mobilität in den Entwicklungs- und Schwellenländern vorantreiben möchte. Passive Staking-Renditen von aktuell über 220 Prozent und regelmäßige Preiserhöhungen schüren die Nachfrage schon im Presale. Der TUK Token wird für viele Anleger zum Wohlfühl-Investment mit passivem Einkommenspotenzial.

Zum eTukTuk-Presale

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