Bitcoin El Salvador

Bitcoin News: Wiederwahl in El Salvador– was plant der “Bitcoin-Präsident”?

El Salvador erregte internationale Aufmerksamkeit, als das Land Bitcoin offiziell zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärte. Diese Entscheidung markierte einen historischen Moment. Denn El Salvador wurde über Nacht zum ersten Staat weltweit, der die älteste Kryptowährung in sein gesetzliches Zahlungssystem integrierte und ihre Akzeptanz im täglichen Geschäftsverkehr fördern wollte. 

Die Integration des Bitcoins in das Finanzsystem des zentralamerikanischen Landes fand unter Federführung von Nayib Bukele statt. Dieser ist seit 2019 im Amt und kämpfte gegen Kriminalität und eine Wirtschaftskrise – mit einer starken Staatsmacht, wenig Rücksicht und viel Bitcoin. Nun ist der Präsident erneut gewählt. Zumindest hat sich Bukele zum Wahlsieger erklärt. Eigentlich ist es verfassungstechnisch gar nicht erlaubt, dass ein Präsident zur Wiederwahl antritt. Doch Bukele hatte sich kurzum beurlauben lassen, um zur Wiederwahl antreten zu können. 

Die Bitcoin-Community feiert bereits den Wahlsieg. Was hat der alte und neue Präsident nun mit Bitcoin vor? 

Ist das Bitcoin-Experiment ein Erfolg? 

Während Nayib Bukeles Amtszeit investierte El Salvador seit September 2021 staatliche Mittel in Bitcoin, zunächst mit einem Einsatz von rund 10 Millionen US-Dollar. Trotz eines Kurseinbruchs von mehr als 50 Prozent im Bärenmarkt setzte Bukele die Bitcoin-Käufe fort. Zwischenzeitlich war das staatliche Portfolio über 50 Prozent im Minus. Trotz der scheinbaren Misserfolge des Bitcoin-Experiments und daraus resultierenden Buchverlusten blieb eine Panikreaktion aus. Die spätere Erholung am Bitcoin-Markt ließ das Portfolio wieder ins Plus drehen. Man stelle sich vor, der Bitcoin erreichte das nächste Allzeithoch.

Die Umstellung auf Bitcoin führte allerdings auch zu Herabstufungen durch internationale Ratingagenturen, die reihenweise El Salvador abstuften. Dennoch geht der Präsident seinen Weg unbeirrt weiter. 

El Salvador möchte noch im ersten Quartal 2024 die ersten “Bitcoin-Staatsanleihen” ausgeben, deren Ausgabe schon vor zwei Jahren geplant war. Doch das Marktumfeld war denkbar ungünstig. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würde alles nach dem Plan des Krypto-Fan und Präsidenten laufen. 

Doch die Adoption verläuft schleppend. Eine Umfrage zeigte zuletzt, dass 2023 nur 12 Prozent der Bevölkerung Bitcoin mindestens einmal für Käufe nutzten. Trotz geringer Nutzung sehen 6,8 Prozent der Befragten eine Verbesserung des Lebensstandards, ohne jedoch einen direkten Zusammenhang mit Bitcoin herzustellen. Der Präsident ist beliebt, Bitcoin wird eher mit einer Gleichgültigkeit betrachtet. Die breite Akzeptanz in der Bevölkerung bleibt noch aus, während vor allem Touristen Bitcoin nutzen. 

Die entscheidende Frage könnte 2024 sein: Kann das Bitcoin-Experiment zum Erfolg werden, wenn der Bullenmarkt 2024 das Portfolio massiv ins Plus katapultiert?

Aktuell befindet sich das Portfolio übrigens 2 Prozent im Plus.

Bitcoin El Salvador

Wann folgen die nächsten Länder?

Doch El Salvador ist bei aller Bewunderung für die mutige Bitcoin-Adoption eben ein Land mit begrenzter ökonomischer Bedeutung auf globaler Ebene, das in geopolitischen Diskussionen oft wenig Beachtung findet. Zugleich hat das Land auch global mit der Einführung von Bitcoin als gesetzlichem Zahlungsmittel Neuland betreten. Entscheidend ist aus Sicht eines Bitcoiners, wann weitere Nationen diesem Beispiel folgen könnten. Gerüchte über eine mögliche Adoption von Bitcoin in Argentinien kursierten nach den jüngsten Wahlen, doch eine baldige Umsetzung scheint unwahrscheinlich. Allerdings gibt es sukzessive Fortschritte. Zuletzt wurden die Steuern auf Bitcoin-Transaktionen abgeschafft: 

Die erfolgreiche, staatliche Bitcoin-Adoption erfordert jedoch wahrscheinlich die Beteiligung größerer Länder mit signifikanterem ökonomischem Einfluss. Dennoch sollte die Bedeutung positiver Beispiele nicht unterschätzt werden. El Salvador mag zwar klein sein, aber die symbolische Wirkung war enorm. Zusammen mit dem Engagement institutioneller Investoren wie BlackRock (durch Spot-ETF) und Unternehmen wie Microstrategy (BTC in der Bilanz) könnte langfristig die institutionelle Bitcoin-Adoption von unterschiedlichen Seiten vorangetrieben werden. 

Die Bitcoin-Adoption schreitet voran

Dass Bitcoin als wertvollste Kryptowährung mit dem dazugehörigen Ökosystem hohe Relevanz hat, zeigen verschiedene Umstände. Der Bitcoin-ETF treibt die institutionelle Adoption voran, trotz Grayscale-Verkaufsdruck zeigt sich hier ein Netto-Inflow in Milliardenhöhe. Neue Projekte möchten die Bitcoin-Blockchain erweitern, 2024 dürfte spannende Events bereithalten. 

So zielt Stacks auf die Erweiterung der Bitcoin-Blockchain. Als Layer-2 möchte das Protokoll verschiedene neue Anwendungsbereiche erschließen. Bitcoin soll mehr als Wertaufbewahrung werden, auch DeFi scheint hier denkbar. 

Währenddessen konnte das neue Krypto-Projekt Bitcoin Minetrix schon über 10 Millionen US-Dollar einsammeln. Hier dreht sich alles um eine zugängliche Revolution im Bitcoin-Mining, das aufgrund hoher Difficulty und steigender Hashrate kaum mehr rentabel für private Anleger möglich ist. So soll in Zukunft ein dezentrales Stake-2-Mine-Konzept das Mining für Jedermann möglich machen. Passives Einkommen würde dann einfach über Bitcoin Minetrix gelingen und anteilig auf die Wallets der Nutzer ausgeschüttet. Da der Preis im Presale für den nativen Utility Token BTCMTX in nur vier Tagen steigt, scheint etwas Eile geboten. Early-Adopters bauen sich aktuell im Vorverkauf sukzessive Buchgewinne auf. 

Zum Bitcoin Minetrix Presale

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