Brisante Prognose: Bitcoin und Ethereum nicht länger an der Spitze?

Brisante Prognose: Bitcoin und Ethereum nicht länger an der Spitze?

Am Kryptomarkt steht der Fear & Gear Index aktuell bei 63 Punkten und befindet sich damit genau zwischen Gelb und Grün. Das bedeutet, aktuell zeigt sich eine große Gier bei Anlegern. Für Laien verständlich erklärt, zeigt der Index mit Werten und einer Farbskala an, wie die Stimmung unter Anlegern ist und ob die Assets in einem Markt hoher oder schwacher Nachfrage unterliegen.

Fear steht für Angst, also für ein vorsichtiges Agieren der Anleger mit stärkeren Abverkäufen als Zukäufen. Gear bedeutet, die Nachfrage ist hoch und die Anleger willig, in die entsprechenden Finanzinstrumenten am Markt zu investieren.

Mit dem Angst- & Gier-Index wird angezeigt, wie die Handelsaktivitäten an bestimmten Märkten oder bei einzelnen Vermögenswerten aussehen. Der Index ist als Hilfsmittel zu verstehen und sollte keinesfalls als alleinige Grundlage für Ihre Handelsentscheidungen dienen.

Er kann aber, wie in diesem Fall, auch Signal für weitere Dynamik am Markt sein. Dafür haben wir uns zusätzliche Indikatoren angesehen, denn insgesamt steht unter Umständen bald eine große Veränderung am Kryptomarkt bevor.

Wie steht es um Bitcoin und Ethereum?

Die brisanten Prognosen deuten an, dass Bitcoin und Ethereum ihre bisherige Macht verlieren könnten. Das würde zu Verlust an Kapital und damit Marktmacht führen. Beides Werte, auf die sich die Nummer 1 und 2 im Ranking der erfolgreichsten Kryptowährungen bisher absolut verlassen konnten.

Im Tagesverlauf verlor Bitcoin am 17. Januar 2024 rund 0,55 Prozent. In den letzten sieben Tagen waren es sogar über 8,5 Prozent laut CoinMarketCap. Bei Ethereum sah es in der vergangenen Woche zwar mit einem Plus von über 5,7 Prozent besser aus. Doch im Tagesverlauf lag der Zugewinn dann nur noch bei 0,35 Prozent.

Beide Charts zeigen im direkten Vergleich große Ähnlichkeiten, wie die nachfolgende Grafik deutlich zeigt. Geht man von der weiteren Entwicklung in der Zukunft aus und nimmt man außerdem an, dass sich die beiden Preiskurven zukünftig ähnlich verhalten wie in der Vergangenheit, dann ist der Abwärtstrend nachhaltig. Die zweite Grafik zeigt den Kurvenverlauf beider Kryptowährungen auf den letzten Monat bezogen und macht erneut deutlich, wie hoch die Korrelation beider Werte ist.

Erstaunlich ist auch das krasse Auf und Ab, also die Kursvolatilität, die beiden Kryptowährungen zusetzt und sie in sehr ähnlicher Weise belastet. Während allerdings bei Bitcoin durch die Genehmigung der SEC für 11 Bitcoin-ETFs in den USA immerhin ein starker Ausschlag nach oben festzustellen ist, merkte man dem ETH-Kurs von der Erleichterung und Euphorie über die ersten Spot-Krypto-ETFs in den USA nicht viel an. Hier gibt es also einen erheblichen Unterschied.

Warum hat Bitcoin nicht mit Kursexplosion auf SEC-Entscheid reagiert?

Viele Anleger sind vom BTC-Preis nach der Verkündung der SEC, in den USA die ersten Bitcoin-ETFs für den traditionellen Spot-Handel zuzulassen, enttäuscht. Sie hatten sich deutlich mehr erhofft und jetzt besorgt, was nötig ist, um den Bitcoin-Preis wie erhofft in die Höhe zu treiben. Wir haben mehrere denkbare Szenarien zusammengestellt, die die unterschiedlichen Gründe nennen.

  • Bitcoin hat Schwierigkeiten zu großen Kurssprüngen, da die Entscheidung der SEC wie eine lieblose und wenig intrinsische Reaktion auf äußere Einflüsse erscheint. Mit der offiziellen Verkündung der SEC über die ersten 11 Spot-Bitcoin-ETFs kam auch gleich die erneute Beurteilung, dass Bitcoin hochspekulativ ist und die Entscheidung laut Gary Gensler auf keinen Fall bedeutet, dass die SEC jetzt Krypto-freundlich ist. Das ist auch der Eindruck, der auf den Verantwortlichen und ihrer Meldung lastet, denn viele Anleger und Marktexperten reiben sich verwundert die Augen. Wie kann es sein, dass eine Behörde einerseits die Vermögenswerte reguliert und für den Handel freigibt und andererseits betont, wie hochspekulativ diese sein. Die Regulierung soll ja genau diese Risiken für Anleger mindern. Im Ganzen hat die Situation den Beigeschmack einer eigentlich von der SEC ungewollten Freigabe, die durch hohen Druck von außen, – wahrscheinlich politischer und wirtschaftlicher Natur, erzwungen wurde. Der Bitcoin-Kurs kann sich nicht nach oben schrauben, weil Anleger, genau wie wir zwischen den Zeilen die anhaltende Kritik der SEC lesen und von der Entscheidung 11 Bitcoin-Spot-ETFs freizugeben, nicht recht überzeugt sind. Auch wenn sich der Markt natürlich erheblich über diese Maßnahme gefreut hat, sind die Investitionen laut London Stock Exchange Group LSEG mit nur 4,6 Milliarden USD am ersten Handelstag auch entsprechend überschaubar ausgefallen.
  • Die Bitcoin-ETFs waren vielleicht gar nicht DAS große Event, auf das der Markt wartet. Bald steht das Bitcoin-Halving an und auch wenn die Spot-Bitcoin-ETFs in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich überragen, ist vielleicht aus Sicht des Marktes das nächste Halving das viel größere, weil nachhaltigere Event. Es ist durchaus richtig, dass die in den USA nun verfügbaren Bitcoin-ETFs wichtig für die weitere Akzeptanz von Kryptowährungen sind. Aus Sicht der Anleger und einer potenziellen Rendite könnte es aber sein, dass das Halving die viel größeren Kreise im Sinne von Handelsaktivitäten auslöst. Dazu gehört auch, dass mit den nur für institutionelle Anleger verfügbaren Bitcoin-ETFS kein großer Rundumschlag für den Kryptosektor gelingen konnte. Denn die große Mehrheit der Anleger, und zwar die außerhalb der USA und alle Anleger im Privatsektor, können auf die Assets nicht zugreifen. Sie werden auf das Bitcoin-Halving setzen und vertrauen darauf, dass die Bitcoin-Zyklen ihre Muster der vergangenen Bitcoin-Halving-Phasen fortsetzen bzw. wiederholen.

Welcher Bitcoin-ETF ist am erfolgreichsten?

Der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) verzeichnete am ersten Handelstag der von der SEC zugelassenen Bitcoin-ETFs in den USA das größte Handelsvolumen. Von den laut London Stock Exchange Group ausgewerteten Daten geht hervor, dass von den fast 5 Milliarden USD in den Grayscale Bitcoin-ETF über 2,3 Millionen USD geflossen sind. Der neu gegründete iShares Bitcoin Trust von BlackRock verzeichnete Kapitalzuflüsse in Höhe von 1 Milliarde USD.

Die beträchtlichen Volumina sind auf den ersten Blick ein positives Signal für den Markt. Sie bedeuten aber auch, dass sich der Markt zu einer stark monopolistischen Landschaft für Investoren entwickelt. Und genau darin könnte ein großes Risiko liegen und auch eine mögliche Ursache für die bisherige fehlende Kursexplosion des Bitcoin-Kurses, mit der viele Marktteilnehmer gerechnet hatten.

Zugang zu diesen Produkten haben nur ausgewählte, sehr vermögende Personen und der Zugang erfolgt nur über eine Handvoll Anbieter und ihre Plattformen. Damit ist der Großteil des Kryptomarktes völlig ausgeschlossen von diesen tollen Produkten. Der Markt hat vielleicht genau so reagiert, wie es logisch erscheint, wenn ein Produkt nur für eine sehr kleine und dazu sehr vermögende Zielgruppe verfügbar ist.

Gibt es Alternativen zu Bitcoin-ETFs in den USA?

Ja, aktuell befindet sich der Mining-Coin von Bitcoin Minetrix am Markt. Mit einem besonders günstigen Preis können Anleger aus dem privaten Sektor in den nativen Utility-Token $BTCMTX investieren. Er gewährt Zugang zum Bitcoin-Mining, und zwar ohne Anschaffung von teurer Hardware oder Software.

Sie beginnen den Prozess ganz einfach mit dem Kauf des Tokens, dem anschließenden Staking und dem Tausch gegen Mining-Credits. Diese gewähren Zugang zu den Angeboten von Cloud-Mining-Anbietern. Jetzt zur Webseite von Bitcoin Minetrix!

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Über die Autorin: Stefanie Herrnberger ist als freiberufliche Redakteurin sowie Content Creator tätig. Ihre langjährige berufliche Erfahrung in den Bereichen Blockchain, Kryptowährungen und NFTs bieten ihr den perfekten Background, um über aktuelle Nachrichten und Entwicklungen an dezentralen und zentralen Finanzmärkten zu berichten. Seit mehreren Jahren investiert Stefanie auch selbst in Kryptowährungen und kann daher nahezu alle Aspekte der Kryptowelt abdecken.

Veröffentlichungen: https://de.cryptonews.com/editors/stefanie-herrnberger Webseite: https://blockchain-technologie.digital/