Bitcoin Abverkauf droht ALLE Gruende und wie man sich nun ideal schuetzt

Bitcoin Abverkauf droht: ALLE Gründe und wie man sich nun schützt

Steht Bitcoin vor einem massiven Abverkauf?  Erfahren Sie in unserem aktuellen Blogbeitrag, warum die jüngsten Entwicklungen rund um Bitcoin ETFs und kritische Stimmen von Marktexperten zu potenziellen Turbulenzen führen könnten und wie Sie sich als Investor davor schützen können.

Bitcoin ETFs sind weniger attraktiv als erwartet

Der anfängliche Optimismus bezüglich der Bitcoin ETFs ist mittlerweile eher einem Pessimismus gewichen. Denn die Kritiker sind in letzter Zeit immer lauter geworden, wobei insbesondere O’Leary, Vorsitzender von O’Leary Ventures hervorzuheben ist.

Dieser hatte darauf hingewiesen, dass große institutionelle Investoren vermutlich kein Interesse daran haben werden, dass sie jährliche Verwaltungsgebühren zahlen müssen, wenn sie auch Bitcoin direkt und ohne zusätzliche Kosten halten können. Ein weiterer Kritikpunkt waren regulatorische Aspekte.

Bitcoin ETF (2)

Zudem kann ein Bitcoin ETF nicht am Wochenende gehandelt werden. Dieser Umstand ist umso entscheidender, da der Krypto-Markt im Unterschied zu allen anderen Asset-Klassen permanent zugänglich ist. Deswegen setzen sich Investoren einem erhöhten Risiko aus, wenn sie sich für einen Bitcoin ETF entscheiden.

Ebenso handelt es sich bei Bitcoin ETFs um zentral verwaltete Vermögensobjekte. Somit haben Investoren nicht die absolute Kontrolle über ihr Geld, was einen der Hauptvorteile der dezentralen Blockchaintechnologie zunichtemacht. Denn diese wurden auch als Schutzmechanismus vor einem möglichen Bank-Run geschaffen. Dies könnte zudem eine Beschlagnahmung von Bitcoin ermöglichen, wie es bereits bei Gold damals der Fall war.

Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist, dass sich die Zunahme der Beliebtheit von Bitcoin-ETFs wiederum negativ auf die On-Chain-Daten auswirken könnte. Denn einige Investoren partizipieren nun über ETFs, anstelle die Blockchain zu nutzen. Daher werden einige Indikatoren schlechter ausfallen, als es in Wirklichkeit der Fall ist.

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Kritische Äußerungen der Bitcoin-Zweifler

Sharmin Mossaver Rahmani von Goldman Sachs bezeichnete im Wall Street Journal den Bitcoin ETF mit Glücksspielen in Las Vegas. Anleger könnten ihrer Meinung nach zwar in sie investieren, sollten dies jedoch nicht langfristig tun. Auch Peter Schiff, ein bekannter Bitcoin-Kritiker, hatte ähnliche Äußerungen gemacht.

Ein weiterer Kritiker war Gary Gensler, der Vorsitzende der US-Börsenaufsichtsbehörde. Seiner Meinung nach fallen die meisten Kryptowährungen unter das Wertpapiergesetz, was auch mit der Sichtweise seines Vorgängers Jay Clayton übereinstimmt. Er möchte für einen besseren Anlegerschutz sorgen und befürchtet systemische Risiken.

Hinzu kam John Reed Stark, ein ehemaliger Beamter der US-Börsenaufsicht SEC. Er betonte seine Bedenken bezüglich der möglichen Marktmanipulation, dem fehlenden regulatorischen Überblick und der neuen Bitcoin-ETF-Zentralisierung. Zudem erwähnte er, dass der Kryptomarkt für verschiedene Missstände anfällig ist, wie Insiderhandel, Interessenkonflikte und Diebstahl.

John Reed Stark hebt außerdem hervor, dass Bitcoin keinen intrinsischen Wert besitzt. Er betont, dass er weder Cashflow noch Rendite generiert. Bitcoin hat keine Mitarbeiter, kein Management und keine Bilanz. Es gibt weder ein Produkt noch einen Dienst. Ebenso fehlt eine Geschichte betrieblicher Aktivitäten. Analytische Bewertungen, Gewinnberichte oder ein nachgewiesener Verlauf von Adoption oder Verlass sind nicht vorhanden. Die einzigen verfügbaren Daten beziehen sich auf Krypto-Spekulationen, die seiner Ansicht nach grundsätzlich fragwürdig sind

Ebenso meinte die Krypto-Kritikerin und Senatorin Warren, dass die Genehmigung der Bitcoin ETFs von der SEC falsch sei. Eine weitere Sorge von ihr ist die Einhaltung der Anti-Geldwäsche-Regeln, welche nun noch dringlicher verfolgt werden müssen.

Zudem äußerte auf Bloomberg auch Sameer Samana, Senior Global Market Strategist bei Wells Fargo, dass diejenigen, welche in Kryptowährungen investieren wollen, bereits im Markt seien. Zusätzlich riet er von übereilten Käufen ab, stattdessen sollten Anleger aufgrund der bereits hohen Kursanstiege auf ein besseres Timing achten.

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Sell-the-News-Event wurde von einigen Investoren erwartet

An den Finanzmärkten können Erwartungen der Investoren oft selbsterfüllende Prophezeiungen werden. Vor der Genehmigung der ETFs herrschte bei einigen Analysen und Investoren eine Erwartungshaltung, dass nach der Bekanntgabe ein signifikanter Kursrückgang folgen würde. Diese Erwartung kann zu einem kollektiven Handeln führen, bei dem Anleger ihre Positionen verkaufen, um potenziellen Verlusten zuvorzukommen.

Bitcoin-Abverkauf aufgrund des Grayscale Bitcoin Trust

Ein weiterer Faktor bei dem Abverkauf ist vermutlich die Umschichtung von Investoren. Anthony Scaramucci, Gründer von SkyBridge Capital, wies auf Bloomberg darauf hin, dass Anleger nach der Umwandlung von GBTC in einen ETF begannen, ihre Anteile zu verkaufen, um Verluste zu realisieren und in Produkte mit niedrigeren Gebühren umzuschichten. Scaramucci betonte, dass der Verkauf eines Bitcoin-Produkts, um ein anderes zu kaufen, theoretisch keinen Einfluss auf den Preis von Bitcoin haben sollte. Dennoch verursachte dieser Trend erhebliche Auswirkungen auf den Markt.

Vermögensverwalter und Kryptobörsen sorgen für Druck auf Bitcoin

Ein weiterer Faktor waren die hohen Verkäufe der großen Kryptobörse Coinbase, die bereits am ersten Tag 7 Mrd. USD in Bitcoin über den OTC-Handel verkauft hat. Aber auch die Sperrung von Bitcoin ETFs von Vanguard, da BTC nicht mit den Werten des Unternehmens übereinstimmt, hatte den Optimismus etwas eingetrübt.

Satoshi Nakamoto Enthüllung

Die Theorie eines Staatsgeheimnisses hinter Bitcoin und Satoshi Nakamoto

Die Identität von Satoshi Nakamoto, geschätzt Inhaber von bis zu 1,1 Million Bitcoins, ist ein wichtiges Thema in der Kryptowelt. Eine Enthüllung könnte dramatische Auswirkungen auf den Bitcoin-Wert haben.

So meint Dan Peña, der den Erfinder angeblich kennt, dass die Bekanntgabe von dessen Identität Bitcoin auf 0 USD fallen lassen würde​​. Zudem vermutet Peter Thiel, dass er den Erfinder von Bitcoin kennt und die Enthüllung ihn ins Gefängnis bringen könnte.

IRS-Regeln zufolge muss jede Transaktion über 10.000 US-Dollar zu Nakamotos Wallet gemeldet und somit seine Identität enthüllt werden​​. Somit könnte die Nakamoto-Falle zuschlagen.

Bitcoin ETF war bereits teilweise eingepreist

Prozent des US-ETF-MarktesZusätzlicher Betrag (in Mrd. USD)Möglicher Bitcoin-Preis (in USD)
1 %26,841.764,09
2 %53,643.083,67
3 %80,343.398,32
4 %107,145.717,89
5 %133,947.037,46
6 %160,748.357,03
7 %187,449.671,68
8 %214,250.991,25
9 %241,052.310,82
10 %267,853.630,40

Wie bereits in der vorherigen Analyse des Bitcoin-ETF-Potenzials vermutet wurde, könnte Bitcoin durch den ETF Preise von 41.764,09 USD bis 53.630,40 USD erreichen, wenn 1 bis 10 % des US-ETF-Marktes in BTC fließt. Die Prognose wurde unter der Annahme gestellt, dass die bisherige Portfolio-Allokation mit 35 % aller Krypto-Investments in BTC bestehen bleibt, wie es in dem Report von Bybit festgestellt wurde.

Aufgrund der Klassifizierung als spekulatives Asset, sind insbesondere zu Beginn tendenziell niedrigere Geldzuflüsse zu erwarten, welche sich jedoch über die Zeit vermutlich weiter steigern werden.

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Bitcoin-Miner-Abflüsse erreichen mehrjähriges Hoch

Bitcoin-Miner-Outflows

Die hohen Abflüsse von Bitcoin-Minern, die kürzlich einen Stand von 1 Milliarde US-Dollar erreichten – ein Niveau, das seit mehreren Jahren nicht mehr beobachtet wurde –, trugen ebenfalls zum Abverkauf von Bitcoin bei. Diese erhöhten Verkäufe der Miner stehen in Zusammenhang mit den gestiegenen Kosten und der Notwendigkeit von Aufrüstungen vor dem Bitcoin-Halving, was sich in der gestiegenen Hashleistung widerspiegelt. Trotz dieses Verkaufsdrucks bleibt ein bullisches Zeichen bestehen: 57 % aller Bitcoin wurden seit mehr als zwei Jahren nicht bewegt​​.

Schlechte Saisonalität für Bitcoin

Bitcoin-Saisonalitaet

Laut der Saisonalität des Grayscale Bitcoin Trust befindet sich BTC historisch betrachtet ab Mitte Januar in einem Tief. Ebenso oszilliert Bitcoin meist zwischen Januar und Ende März in einem Seitwärtstrend, welcher tendenziell ab Anfang April durchbrochen wird. Möglicherweise haben einige Investoren dies bereits antizipiert, was den Abverkauf noch einmal weiter gesteigert hat.

Wiederaufkommende Inflationssorgen

Inflationsrate-USA

Am 11. Januar wurden die Verbraucherpreisindizes der USA veröffentlicht, was temporär die Inflationsängste geschürt hat. Denn die Inflation lag im Jahresvergleich 0,2 % höher und 0,3 % über den zuletzt veröffentlichten Daten.

Hinzu kamen die Sorgen durch die Angriffe der Huthi-Rebellen aus dem Jemen. Denn diese haben unter anderem die Transport- und Versicherungskosten sowie somit auch die Inflation weiter angetrieben. Eine höhere Inflationsrate senkt wiederum die Hoffnungen auf Zinssenkungen, was bärisch für Bitcoin ist.

Allerdings gab es auch etwas Erleichterung bei dem Erzeugerpreisindex der USA, welcher ein Frühindikator ist und im Jahresvergleich um 0,1 % abgenommen hat. Dennoch sind die 1,3 % höher ausgefallen als die letzten Daten, welche bei 0,8 % lagen.

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So könnten sich Investoren im aktuellen Bitcoin-Umfeld schützen

Bitcoin Abverkauf Alle Gruende

Es gibt jedoch auch viele bullische Anzeichen für Bitcoin, wie die Zunahme der Händler, welche BTC akzeptieren, die sich um fast das Dreifache gesteigert haben. Zudem wird Bitcoin in immer mehr Ländern als offizielles Zahlungsmittel anerkannt, wie Honduras, Argentinien und Ecuador. Hinzu kommen das Bitcoin-Halving im April und die absehbaren Zinssenkungen der US-Notenbank, welche historisch betrachtet den BTC-Preis in die höhere getrieben haben.

Temporär ist mit weiteren Abverkäufen zu rechnen, welche bis auf 36.000 oder sogar 28.100 USD gehen könnten. Allerdings ist der Aufwärtstrend dann noch immer intakt und es würde sich nur um eine gesunde Korrektur handeln. Die langfristigen Kursziele bis zum Jahr 2025 liegen bei 100.000 bis 150.000 USD.

Wesentlich stärker könnten Investoren hingegen von Vorverkäufen profitieren. Insbesondere das revolutionäre Bitcoin Minetrix bietet ein überdurchschnittliches Potenzial, da es hohe Staking-Renditen von 78 % pro Jahr sowie Wertsteigerungen durch Vorverkaufspreiserhöhungen bietet. Bis zum nahenden Abschluss des Presales dürfte die Korrektur abgewickelt sein, sodass Anleger bis zur ersten Listung von einem sicheren Hafen mit attraktiven Renditen profitieren können.

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Über den Autor: Simon Feldhusen kam vor 17 Jahren das erste Mal mit der Börse in Berührung und beschäftigt sich seit mehr als 8 Jahren täglich intensiv mit den Themen Trading, Kryptoassets, Aktien, P2P, Unternehmensfinanzierung, Finanzen und Unternehmertum. Zudem ist er seit mehreren Jahren als Texter und Ghostwriter im Finanzbereich tätig. In dieser Zeit hat er sich ein diversifiziertes Wissen über unterschiedliche Fortbildungen über die Finanzmärkte und das Verfolgen der täglichen Nachrichten angeeignet. Seitdem vergeht kein Tag, an dem er sich nicht mit den Märkten auseinandergesetzt hat. Er publiziert unter anderem für Finanzen.net, ETF-Nachrichten.de, Coincierge.de, P2E-News.com, Ariva.de und News.de.

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