Kommt jetzt bald die Regulierung für Krypto-CFDs?

Kommt jetzt bald die Regulierung für Krypto-CFDs?

Derivate von Kryptowährungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Statt dem Kauf eines physischen Coins gehen Anleger einen Vertrag mit dem Anbieter von Krypto-CFDs ein und wetten auf die weitere Kursentwicklung des Basiswertes. Die Bedingungen für CFDs sind nicht standardisiert, dennoch ähneln sich viele Angebote am Markt. Der maximale Hebel für CFDs mit Kryptowährungen als Basiswert sind auf 1:20 vom Gesetzgeber für Anbieter in Deutschland begrenzt.

Die Welt wartet gespannt auf Nachrichten aus den USA, um zu erfahren, ob die SEC den ersten Antrag eines Bitcoin-ETFs für institutionelle Anleger in den USA genehmigt oder nicht. Der erste Spot-Bitcoin-ETF wäre dann der von ARK Invest, der laut Antragsunterlagen 0,8 Prozent Jahresgebühr kosten soll. Die Regulierungsbemühungen im US-Markt für Spot-Krypto-ETFs werden von der Mehrheit des Marktes begrüßt.

Einige Anbieter und Handelsplattformen mögen diese regelrecht herbeisehnen, denn mit dem Skandaljahr 2022 und der FTX-Pleite kann es zu weiteren Verschiebungen an Markt und viele Anleger sowie Investoren verloren hohe Summen. Trotz Gerichtsverfahren gegen Sam Bankman-Fried sind die Aussichten, die Einlagen wiederzubekommen, mehr als gering.

Wer von der Regulierung profitieren würde

Krypto-CFDs sind den Gesetzgebern und zuständigen Regulierungsbehörden schon lange ein Dorn im Auge. Die Begrenzung des Hebels, auch Leverage, auf maximal 1:20 ist Beleg für die Bemühungen, einen unübersichtlichen Graumarkt zu kontrollieren und zu regulieren. Auch andere Länder außerhalb Deutschland und der Europäischen Union bemühen sich um Regulierungsmaßnahmen und verbesserten Schutz der Kundengelder.

Anleger fallen noch zu oft auf unseriöse Angebote oder Plattformen aus dem Ausland herein und gehen Verträge, die Contract for Difference, kurz CFDs ein, ohne wirklich Bescheid zu wissen, wie dieses Finanzinstrument funktioniert. Doch CFDs sind hochspekulativ, komplex und bergen die Gefahr des Totalverlustes. Halten sich die Anbieter nicht an die Vorgaben, dazu gehört beispielsweise ein negativer Kontoschutz, müssen Anleger im schlimmsten Fall damit rechnen, dass sie ihr Geld nicht wiedersehen. Quelle: Stefan Berger

Der Sprecher der EVP-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft und Währung, Markus Ferber (CSU), sagte: „Das Geschäftsmodell virtueller Währungen besteht heute vor allem in regulatorischer Arbitrage. Mit diesem Vorschlag setzen wir für Crpyto Assets ähnliche Standards wie für andere Finanzprodukte. Der Vorschlag kommt reichlich spät, geht aber in die richtige Richtung. Verbraucherschutz, Marktintegrität und Finanzstabilität können wir nicht dem Gutdünken der Marktteilnehmer überlassen. Die Vorschläge zeigen, dass es die EU bei der Regulierung von virtuellen Währungen ernst meint.“

Wer keine weitere Regulierung wünscht

Auf Seiten der Anbieter ist eine weitere Regulierung nur bedingt positiv bewertet, denn viele Anbieter müssten sich dann von lukrativen Märkten verabschieden oder ihre Geschäftsmodelle überarbeiten. Einige Konzepte basieren darauf, dass möglichst viele Kunden ihr Geld verlieren. So funktionieren sich häufig unseriöse Anbieter. Sie schöpfen im schlimmsten Fall Geld ab und verschwinden irgendwann einfach.

Kein Wunder, das strenge Regularien und Vorgaben von vielen Marktteilnehmern nicht gerne gesehen werden. Doch es gibt natürlich auch seriöse Anbieter und Handelsplattformen wie MEXC oder Libertex. Sie arbeiten seit jeher eng mit den Behörden zusammen und treiben eigene Regulierungsbemühungen voran. Teilweise bieten Handelsplattformen auch selbst entwickelte Standards, um Kunden das Gefühl von Sicherheit und Einlagenschutz zu geben.

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Ganz ohne Sorge um eine strengere Regulierung können Anleger in Meme Kombat oder Bitcoin Minetrix investiert. Den nativen Utility-Token von Meme Kombat, $MK, gibt es noch weniger Stunden im Presale zu besonders günstigen Preisen. Damit erhalten Sie Zugang zur innovativen GameFi-Plattform von Meme Kombat und attraktive Meme-Coin-Wettbewerbe. Bitcoin Minetrix beteiligt Privatanleger und absolute Anfänger über ein innovatives System am Bitcoin-Mining. Das geschieht ganz ohne die Anschaffung teurer Hardware über den Tausch von Token gegen Mining-Credits.

Was bringt eine stärkere Regulierung von Krypto-CFDs?

Es gibt derzeit kein ausdrückliches Verbot von Krypto-CFDs in Deutschland. Aber zahlreiche Experten rechnen damit, dass sich dies schon in naher Zukunft ändern könnte. Eine weitere Regulierung, also über den maximalen Hebel für Krypto-CFDs in Höhe von 1:2, würden bedeuten, dass Anbieter stärker kontrolliert würden. Auch die Vorgaben, um eine Lizenz für Geschäft am deutschen Markt zu erhalten, dürften sich dann weiter verschärfen.

Es ist der Wilde Westen der Finanzen. Mehr als hundert Zusammenbrüche und Hackerattacken gab es, seit vor 14 Jahren Unbekannte den Bitcoin, die bekannteste Kryptowährung erfanden. Doch der Zusammenbruch von FTX gilt als “Lehman”-Moment der Krypto-Branche. Das ist eine Referenz an den Untergang der Investmentbank Lehman Brothers 2008, der erst das Finanzsystem und dann die gesamte Weltwirtschaft in eine schwere Krise stürzte. Danach wurden Banken in den USA und Europa strenger reguliert. Quelle: Deutschlandfunk

Allerdings sind strengere Regulierungen keine Garantie dafür, dass es nicht wie in der Vergangenheit zu Firmenpleiten oder Hacks kommt. Es dürfte ein falsches Signal sein, zu glauben, die regulatorischen Bemühungen würde Anleger vor dem Verlust schützen. Dennoch ist es natürlich sinnvoll, wenn sich Zentralbanken, Regierungen und Finanzaufsichtsbehörden mit digitalen Assets beschäftigen und den Anlegern den höchstmöglichen Schutz bieten.

Wie könnten Krypto-CFDs in Deutschland reguliert werden?

Es sind viele Möglichkeiten denkbar, wie Regierungen oder Behörden Krypto-CFDs regulieren. Die Begrenzung des maximalen Hebels wurde bereits umgesetzt und hängt vom Basiswert ab. Das sind weitere Regulierungsbemühungen, die in Zukunft kommen könnten:

  • Begrenzung des eingesetzten Kapitals beim Traden von Krypto-CFDs
  • Anpassung des maximalen Hebels für Krypto-CFDs
  • Einheitliche Regelung des negativen Kontenschutzes
  • Einführung einer BaFin-Lizenz für Anbieter von Krypto-CFDs
  • Lizenzierung nur für deutsche Anbieter statt europäische Anbieter

Der Ruf nach stärkerer Regulierung war vor allem durch den FTX-Crash hervorgerufen. Jetzt sind es die beantragten Bitcoin-ETFs in den USA, die dafür sorgen, dass das Thema der Regulierungen wieder aktiv in der Öffentlichkeit diskutiert wird. So ist zum Beispiel der CDU-Europaabgeordnete Stefan Berger davon überzeugt, dass die MiCA, was für Markets in Crypto Assets steht, harmonisierte Vorschriften für Kryptowerte bringt, die einen eindeutigen und wichtigen Rechtsrahmen für Kryptowährungen erzeugen. Darüber berichteten zuletzt die VDI Nachrichten.

Wie regulieren andere Länder Krypto-CFDs?

  1. In Frankreich ist Werbung für CFDs verboten.
  2. In Italien dürfen CFDs nicht beworben werden und der Handel ist eingeschränkt.
  3. In den Niederlanden wird die Regelung der ESMA eingesetzt, die auch in Deutschland gültig ist.
  4. In Spanien sind ebenfalls Marketing und Werbung für CFDs nicht erlaubt.
  5. In Polen gibt es Einschränkungen für den CFD-Handel.
  6. In den USA ist der Handel mit CFDs verboten.
  7. Portugal hat ebenfalls das Marketing von CFDs untersagt.
  8. Australien hat strenge Schutzbestimmungen für den CFD-Handel erlassen, darunter ein Schutz gegen negative Salden und eine maximale Quote.
  9. Hongkong erlaubt den CFD-Handel nur über ausländische Makler und für in Hongkong ansässige Personen.
  10. Britische Bürgen können ein Konto bei ausländischen CFD-Brokern eröffnen, wenn diese beispielsweise von der CySec in Zypern reguliert sind.
  11. Der Handel mit CFDs ist bei unseren Schweizer Nachbarn erlaubt, sofern die Anbieter die bestehenden CFD-Vorschriften einhalten. Dazu gehört eine Banklizenz in der Schweiz.

Fazit: Krypto-CFDs sind nicht einheitlich reguliert. Durch die ESMA ist der Handel in Deutschland legal möglich, allerdings hat der Gesetzgeber den maximalen Hebel begrenzt. Wer ohne komplexe Finanzinstrumente in den Kryptomarkt investieren will, könnte sich für Bitcoin Minetrix oder Meme Kombat begeistern.

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Über die Autorin: Stefanie Herrnberger ist als freiberufliche Redakteurin sowie Content Creator tätig. Ihre langjährige berufliche Erfahrung in den Bereichen Blockchain, Kryptowährungen und NFTs bieten ihr den perfekten Background, um über aktuelle Nachrichten und Entwicklungen an dezentralen und zentralen Finanzmärkten zu berichten. Seit mehreren Jahren investiert Stefanie auch selbst in Kryptowährungen und kann daher nahezu alle Aspekte der Kryptowelt abdecken.

Veröffentlichungen: https://de.cryptonews.com/editors/stefanie-herrnberger Webseite: https://blockchain-technologie.digital/