Explodiert Bitcoin oder versinken Kryptowährungen in der Bedeutungslosigkeit?

Jetzt kommt es darauf an: Explodiert Bitcoin oder versinken Kryptowährungen in der Bedeutungslosigkeit?

Nach der FTX-Pleite waren es Ulrich Bindseil und Jürgen Schaaf, zwei führende Experten von der EZB, die vorhersagten, dass Bitcoin bedeutungslos werden würde, wie die Handelszeitung berichtete. Heute, rund 1 Jahr später, stehen Bitcoin und der gesamte Kryptomarkt vor einem Scheideweg. Denn in wenigen Tagen soll es so weit sein: Die SEC will und muss eine Entscheidung bekannt geben, und zwar die, über den Bitcoin-ETF von ARK Invest.

Viele Experten gehen aber nicht nur davon aus, dass es zur Genehmigung des Bitcoin-ETFs von ARK Invest kommen wird, sondern dass die SEC an diesem folgenschweren Tag auch mitteilen wird, ob alle Bitcoin-ETFs genehmigt oder abgelehnt werden. Das bedeutet, der entsprechende Tag wird über die weitere Entwicklung am Kryptomarkt entscheiden und für Bitcoin entweder einen tiefen Fall bedeuten oder aber endlich den Weg in die klassischen Finanzmärkte freimachen.

Es kommt also darauf an, ob es nur ein Aufbäumen war, als vor wenigen Wochen die Kurse von Bitcoin und anderen Kryptowährungen stiegen. Anleger hatten auf neue Höhen gehofft. Der derzeitige Preis von Bitcoin mit 38.470,32 Euro liegt 156 Prozent über dem von vor einem Jahr. Eine beachtliche Leistung für ein Asset, dass laut der EZB-Experten eigentlich schon in der Bedeutungslosigkeit sein sollte.

Sind Kryptowährungen nur Müll?

Die Finanzfirma Guggenheim Partners verwaltet rund 325 Milliarden USD an Kundengeldern, wie t3n berichtete. Der Investmentchef von Guggenheim Partners, Scott Minerd, prognostizierte im Mai 2022, dass Bitcoin auf 8.000 USD abrutschen würde. 18 Monate später ist diese Prognose Gott sei Dank nur noch heiße Luft und hat sich nicht bewahrheitet. Ganz im Gegenteil, der Preis für 1 BTC ist heute fast 5-mal so hoch.

Damals hieß es auch, die meisten Kryptowährungen währen lediglich Junk, also Müll. Allerdings war Minerd schon damals der Überzeugung, dass Bitcoin und Ethereum überleben würden. Heute ist das Bild ein anderes, denn neben Bitcoin und Ethereum haben sich nicht nur Tausende von Kryptowährungen bewährt. Es gibt auch einen großen Markt mit neuen Kryptowährungen, ein Großteil davon wird über Presales verkauft.  

Derzeit im Vorverkauf günstig erhältlich sind die nativen Utility-Token von Bitcoin Minetrix und Sponge V2.

Kryptowährungen noch immer zu gefährlich?

Vor rund 13 Monaten erhielt Mark Mobius, Mitbegründer und Fondsmanager von Mobius Capital Partners, die Gelegenheit bei der Handelszeitung eine Prognose über den zukünftigen Bitcoin-Preis abgeben zu können. Damals schätzte er den Preis für Bitcoin auf 10.000 USD und zeigte sich beeindruckt davon, wie robust sich der Bitcoin-Preis trotz der FTX-Pleite verhielt.

Obwohl Kryptowährungen schon mehrfach für tot gehalten wurden, sind die stärker denn je. Der Bloomberg Galaxy Crypto Index stieg im Jahr 2023 um 103 Prozent. Für Bitcoin alleine war es sogar noch deutlich mehr, genau wie für viele andere Kryptowährungen auch. Kryptowährungen unterliegen zweifelsohne einigen Risiken, darunter die hohe Volatilität und das Risiko, sein gesamten investiertes Vermögen zu verlieren. Dazu kommen finanzielle Instabilität durch fehlende Regulierungen oder die Risiken von Marktmanipulationen und Finanzkriminalität.

Auch das Europäische Parlament weist darauf hin, dass aus ihrer Sicht Kryptowährungen gefährlich sind. Aus diesem Grund hat sie die Markets in Crypto-Assets (MiCA) verfasst und den Mitgliedsstaaten im Rat vorgestellt. Endgültig Inkrafttreten soll die Krypto-Regulierung dann Ende 2024 oder Anfang 2025.

Was passiert mit Bitcoin?

Das FTX-Desaster hatte nichts mit dezentralen Finanzwerten wie Kryptowährungen zu tun. Es ging nicht die Gefahr von Bitcoin oder Ethereum aus, sondern von den betrügerischen Absichten der Betreiber der Krypto-Börse. In den letzten Wochen hat sich gezeigt, dass Bitcoin ein Kurstreiber ist. Mit den Plänen für börsengehandelte Bitcoin-ETFs wandelte sich Bitcoin vom totgesagten, gefährlichen Finanzinstrument zum Index für den gesamten Kryptosektor.

Im Vergleich zu Banken sind digitale Produkte sicher und dank Anträgen wie dem von ARK Invest, steht ein wichtiger Meilenstein für Kryptowährungen unmittelbar bevor. Mit dem seit Herbst wieder deutlich anziehenden Preisen am Kryptomarkt erlebten Vermögensverwalter vermehrten Zulauf von Institutionen. Das liegt daran, dass mit den Genehmigungen der Bitcoin-Spot-ETFs auch mehr Regulierung in den Markt gelangt und das stärkt das Vertrauen von institutionellen Anlegern.  

Die Skepsis lässt nach und heute gibt es nur noch wenige Leute, die den baldigen Tod von Bitcoin voraussagen. Noch vor 12 oder 18 Monaten sah das ganz anders aus. In wenigen Wochen erfolgt das Bitcoin Halving und genau passend dazu, befindet sich der Bitcoin-Kurs genau auf Linie. Und zwar auf der Trendlinie im Bitcoin-Zyklus, der sich derzeit genau nach den bisherigen Mustern vor dem Halving formt.

Quelle: CoinMarketCap

Von einem Trader auf CoinMarketCap stammt die obere Grafik. Sie zeigt auch genau das Potenzial auf, dass dem derzeitigen Bitcoin-Preis inne liegt, sollte er denn wie erwartet bis zum Halving und darüber hinaus nach oben gehen. Gemäß der anschaulichen Grafik wäre dann ein Preis von bis zu 200.000 USD für 1 Bitcoin möglich.

Fazit: Wir sind weit entfernt von einem letzten Atemzug vor dem Weg in die Bedeutungslosigkeit. Durch die anstehende Entscheidung um Bitcoin-ETFs könnte es zu einer relevanten Veränderung für alle Marktteilnehmer kommen. Nicht nur, dass dann institutionelle Anleger legal über klassische Börsen in Kryptowährungen investieren können.

Es käme auch zu mehr Regulation, was das Vertrauen in die digitalen Assets wie Bitcoin und Ethereum stärkt. In ein paar Tagen werden wir wissen, wie sich die SEC entschieden hat. Bis dahin könnte ein Investment in einen oder beide neuen Coins lohnen, die wir hier kurz angesprochen haben. Bitcoin Minetrix gibt Kleinanlegern Zugang zum Bitcoin Mining und Sponge V2 ist die Neuauflage eines sehr erfolgreichen Meme-Coins, und zwar Sponge-Coin.

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Über die Autorin: Stefanie Herrnberger ist als freiberufliche Redakteurin sowie Content Creator tätig. Ihre langjährige berufliche Erfahrung in den Bereichen Blockchain, Kryptowährungen und NFTs bieten ihr den perfekten Background, um über aktuelle Nachrichten und Entwicklungen an dezentralen und zentralen Finanzmärkten zu berichten. Seit mehreren Jahren investiert Stefanie auch selbst in Kryptowährungen und kann daher nahezu alle Aspekte der Kryptowelt abdecken.

Veröffentlichungen: https://de.cryptonews.com/editors/stefanie-herrnberger Webseite: https://blockchain-technologie.digital/  

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