Krypto-Steuern werden fällig

Achtung: Krypto-Steuern werden fällig. Das sind die 5 Top-Tipps!

Neben Steuererhöhungen, die möglicherweise nächstes Jahr auf Bürger zukommen, soll es auch Steuererleichterung geben, und zwar für Krypto-Anleger. Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass die individuelle Steuerberechnung von der persönlichen Einkommenssituation des Anlegers abhängt und nicht pauschal festgelegt ist.

Durch das progressive Steuersystem hierzulande variiert die Steuerlast nach dem Einkommen gemäß § 23 EstG. Gewinne aus Krypto-Trading sind derzeit bis 600 Euro steuerfrei. Nun will die aktuelle Regierung dieses aber anheben, was für Anleger weniger Steuern auf ihre Kryptogewinne bedeuten würde.

  1. Noch gibt es einige ungeklärte Rechtsfragen zu Krypto-Steuern
  2. Ein Steuerberater kann bei der Erstellung des Steuerreports helfen
  3. „Lieber zu viel offenlegen, als den Behörden etwas zu verschweigen!“
  4. Rücklagen für Steuerzahlungen anlegen
  5. Einnahmen aus Staking nicht vergessen

Weniger Steuern auf Kryptogewinne

Im neuen Jahr soll die Grenze für private Veräußerungsgeschäfte, zu denen auch Gewinne aus dem Krypto-Trading gehören, auf 1.000 Euro angehoben werden. Das sind zumindest die Pläne der derzeitigen Regierung. Dabei soll die Haltefrist nicht angefasst werden. Das bedeutet, wer seine Kryptos länger als 1 Jahr hält, zahlt auf die damit erzielten Gewinne keine Steuern.

Dennoch müssen alle Gewinne, die Sie erzielen, in der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Das gilt übrigens auch für Verluste, denn die dürfen Sie in der persönlichen Steuererklärung ebenso berücksichtigt wissen.

Krypto-Steuern auch bei Staking

Um die tatsächliche Steuerlast zu ermitteln, müssen Sie gemäß dem Einkommensteuergesetz alle Gewinne aus dem Handel mit oder durch den Verkauf von Kryptowährungen angeben. Der Gesetzgeber hat hierzulande das Krypto-Trading als privates Veräußerungsgeschäft PVG definiert und die Steuer dafür nicht pauschal festgelegt, sondern an die jeweilige Einkommenssituation des Steuerzahlers gebunden.

Was viele Trader nicht wissen, ist, dass auch die Erträge aus dem Staking den geltenden Steuergesetzen nach, meldepflichtig sind. Dafür ist ein sogenannter vollumfänglicher Steuerreport notwendig, der alle Transaktionen auflistet.

Das Sperren von Token wird als Krypto-Staking bezeichnet und gibt Anlegern die Möglichkeit, Belohnungen zu erhalten, wenn sie ihre finanzielle Einlage in Form von Token, im Protokoll eines Projektes sperren. Die sogenannten Staking-Rewards erhalten nicht nur Validatoren, die die Transaktionen im Netzwerk bestätigen und so zu seiner Sicherheit beitragen, sondern auch Privatanleger, die beispielsweise in Pre-Sales wie die von Sponge V2 oder yPredict investieren.

Die Einnahmen aus dem Krypto-Staking lassen sich jedoch nicht mit Verlusten verrechnen. Sie können Verluste zwar geltend machen, aber nicht im gleichen Einkünften verrechnen. Das bedeutet, wenn Sie Gewinne und Verluste mit Staking gemacht werden, dürfen Sie diese nicht miteinander direkt ausgleichen und nur die errechnete Summe dem Finanzamt mitteilen. Kommt es zu Gewinnen aus dem Staking, aber zu Verlusten beim Verkauf der gestakten Token, gilt diese Regelung ebenfalls.

Steuern werden nur auf ausgezahlte Gewinne fällig

Für das Traden mit Kryptowährungen wird eine Krypto-Wallet benötigt. Sie ist eine Art digitale Geldbörse, in denen die Coins und Token verwahrt werden. Mit dem Kauf und Verkauf von digitalen Vermögenswerten erwirtschaften sie im besten Falle Gewinne, die sie entweder:

  • In der Wallet aufbewahren
  • Aufs Konto auszahlen
  • Gegen andere Kryptos tauschen
  • Gegen Fiat tauschen

Die Pflicht zur Angabe von Kapitalerträgen aus dem Krypto-Trading greift jedoch nur dann, wenn Sie diese auf ihr Bankkonto übertragen. Halten Sie die Gewinne in ihrer Wallet und verwenden Sie diese zu einem späteren Zeitpunkt oder betreiben das HODLen, fallen (noch) keine Steuern an.

Da davon auszugehen ist, dass Sie irgendwann die erwirtschafteten Gewinne auch verwenden möchten, fallen früher oder später eben doch die Steuern an.

Detaillierten Steuerbericht erstellen

Um nachzuweisen, wann die Kryptos gekauft wurden, benötigen Sie einen detaillierten Steuerbericht. Doch das ist nicht so einfach, denn beim Trading von Kryptowährungen kaufen Sie mehrere Anteile eines Assets, wie beispielsweise bei Bitcoin, oder größere Summe günstiger Coins wie $SPONGE oder $YPRED.

SpongeBob Token Kursprognose

Doch wie nachweisen, welche Coins zu welchem Datum gekauft wurden und wie belegen, dass genau diese Coins aus der Wallet genommen werden, wenn sie eine Transaktion durchführen?

Genau da liegt das Problem, denn als Steuerpflichtiger müssen Sie dem Finanzamt nachweisen, dass Sie die Haltefrist eingehalten haben, wenn Sie von der Steuerbefreiung profitieren wollen. Einige Anbieter haben inzwischen reagiert und in ihre Krypto-Wallet eine Funktion integriert, mit der Sie auf Knopfdruck eine Kopie aller Transaktionen erhalten können.

Tipp: Steuer einkalkulieren, bevor Sie in Kryptowährungen investieren oder am Krypto-Staking teilnehmen, nicht erst danach!

Dann heißt es, fleißig zu sein und die Transaktionen für das Finanzamt nachvollziehbar zusammenzuführen. Nutzen Sie eine Steuer-App, dann haben Sie es etwas leichter, da die Software des Anbieters Ihnen diese Arbeit abnimmt. Legen Sie diesen Bericht Ihrer Steuererklärung bei.

Doch dann bleibt noch die Hürde des Finanzamtes zu nehmen, denn der zuständige Bearbeiter, muss sich mit Krypto-Trading zumindest in seinen Grundzügen auskennen, um Ihre Steuererklärung bearbeiten zu können.

Fazit: Das Gesetz zur Krypto-Besteuerung ist in vielen Fällen eine glückliche oder unglückliche Sache, je nachdem, zu welcher Konstellation es für den einzelnen Steuerpflichtigen führt. Noch sind zu viele Fälle unklar und Rechtsfragen offen, dennoch oder gerade deshalb, gilt hier der Rat, dass Sie lieber zu viele Informationen ans Finanzamt geben, also zu wenig. So lassen sich Fallstricke vermeiden, denn bei der Besteuerung von Krypto-Transaktionen sind noch zu viele Fragen offen.

Unter Umständen ist Ihr Kapital in Gefahr. Diese Webseite ist nicht für die Verwendung in Rechtsordnungen vorgesehen, in denen der beschriebene Handel oder die beschriebenen Investitionen verboten sind, und sollte nur von Personen und auf gesetzlich zulässige Weise verwendet werden. Ihre Investition ist in Ihrem Land oder Wohnsitzstaat möglicherweise nicht für den Anlegerschutz geeignet. Führen Sie Ihre eigene Due Diligence durch. Diese Webseite steht Ihnen kostenlos zur Verfügung. Wir erhalten möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Webseite anbieten.

Über die Autorin: Stefanie Herrnberger ist als freiberufliche Referentin und Redakteurin sowie Content Creator tätig. Ihre langjährige berufliche Erfahrung in den Bereichen Blockchain, Kryptowährungen und NFTs bieten ihr den perfekten Background, um über aktuelle Nachrichten und Entwicklungen an dezentralen und zentralen Finanzmärkten zu berichten. Seit mehreren Jahren investiert Stefanie in Kryptowährungen. Sie versteht die Herausforderungen und Chancen für Krypto-Trader.

Veröffentlichungen: https://de.cryptonews.com/editors/stefanie-herrnberger Webseite: https://blockchain-technologie.digital/  Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/cryptonewsde/

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *