SEC intensiviert Diskussionen zu Spot Bitcoin ETFs: BlackRock, Bitwise und neue Bargeldtransaktionsanforderungen

Momentan beschäftigt die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) sich intensiv mit Anträgen für Spot-Krypto-ETFs. Jene Gespräche zwischen der SEC und den Antragstellern könnten wegweisend für die Zukunft der Kryptowährungsanlagen sein, insbesondere angesichts der Tatsache, dass die SEC bisher noch keinen Spot-Krypto-ETF genehmigt hat.

Intensive Auseinandersetzung der SEC mit Spot-Krypto-ETFs: Ein neuer Horizont in der Finanzregulierung

Die SEC zeigt zunehmendes Interesse an der detaillierten Erörterung von Spot-Krypto-ETFs, einer relativ neuen Anlageklasse, die direkt in Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether investiert.

In Gesprächen mit führenden Vermögensverwaltern wie BlackRock und Grayscale werden spezifische technische Aspekte dieser ETFs beleuchtet. Diese Diskussionen signalisieren einen Wendepunkt in der Regulierung von Kryptoanlagen, da die SEC bisher noch keine Spot-Krypto-ETFs genehmigt hat. Die Behörde hat Entscheidungen über entsprechende Anträge stets bis zur maximal zulässigen Frist verschoben, was die Bedeutung der aktuellen Gespräche unterstreicht.


Eine Genehmigung von Spot-Krypto-ETFs durch die SEC könnte laut Expertenmeinungen erhebliche Auswirkungen auf den Kryptomarkt haben. Adam Berker, Senior Legal Counsel bei Mercuryo, äußert sich optimistisch über die Aussichten einer solchen Zulassung. Er vertritt die Ansicht, dass eine Genehmigung das Wachstum im Kryptobereich signifikant vorantreiben und traditionellen Finanzinvestoren (TradFi) vereinfachten Zugang zu Krypto-Assets ermöglichen könnte. Bemerkenswert ist hierbei die Unterstützung großer Finanzakteure wie Fidelity und BlackRock, deren Befürwortung eines solchen Produkts voraussichtlich erhebliches institutionelles Kapital in den Kryptomarkt lenken würde.

Trotz des wachsenden Interesses und der fortschreitenden Diskussionen bleibt die endgültige Entscheidung der SEC über die Genehmigung eines Spot Bitcoin ETF ungewiss. Bloomberg-ETF-Analyst James Seyffart spekuliert über die Möglichkeit, dass die SEC, sollte sie eine Genehmigung erteilen, dies gleichzeitig für mehrere Anbieter im Januar tun könnte.

Diese Unsicherheit spiegelt sich auch in der breiteren Debatte über die Behandlung bestimmter Token als Wertpapiere wider, wobei die SEC gegen verschiedene Kryptounternehmen wie Terraform Labs, Ripple, Coinbase und Binance Klage erhoben hat. Die SEC-Entscheidungen, insbesondere unter dem Vorsitz von Gary Gensler, bleiben daher ein zentraler Fokus für Marktbeobachter und Investoren im Kryptobereich.

Neue Entwicklungen bei Spot-Bitcoin-ETFs: BlackRock und Bitwise legen überarbeitete Anträge bei der SEC vor

BlackRock und Bitwise haben ihre überarbeiteten Anträge für Spot-Bitcoin-ETFs bei der SEC eingereicht. Diese neuesten Einreichungen deuten auf eine fortlaufende Entwicklung in der Auseinandersetzung um Spot-Bitcoin-Fonds hin.

Analysten wie James Seyffart von Bloomberg Intelligence vermuten, dass diese Aktualisierungen der Anträge ein Zeichen für andauernde Diskussionen zwischen den Antragstellern und der SEC sind.

Seyffart kommentiert, dass die Anzahl der Antragsänderungen zunimmt und darauf hindeutet, dass die SEC ähnliche Anforderungen an verschiedene Antragsteller stellt. Er betont, dass sowohl die SEC als auch die Antragsteller intensiv daran arbeiten, die Angelegenheit zu klären, was auf einen erheblichen Zeitaufwand und viele Gespräche zwischen beiden Parteien schließen lässt.


Des Weiteren hebt BlackRock in seinem neuesten Antrag für einen Spot-Bitcoin-ETF die potenzielle Klassifizierung von Bitcoin als Sicherheit durch die SEC hervor. In diesem Kontext warnt BlackRock vor den weitreichenden Konsequenzen, die eine solche Einstufung für den Handel und die Verwahrung digitaler Vermögenswerte in den USA haben könnte. Insbesondere betont das Unternehmen die Herausforderungen, die entstehen würden, wenn digitale Assets als Sicherheiten eingestuft und somit schwieriger über die üblichen Kanäle gehandelt, abgerechnet oder verwahrt werden könnten.

Diese Bedenken spiegeln sich auch in BlackRocks Verweis auf die SEC-Klage gegen Ripple und dessen Führungskräfte wider, die sich auf den Verkauf von XRP konzentrierte. Vor dieser Klage erreichte die Marktkapitalisierung von XRP zeitweise über 100 Milliarden Dollar. Jedoch fiel sie in den Wochen nach Einreichung der Klage auf unter 10 Milliarden Dollar, was die potenziellen Auswirkungen einer solchen Einstufung auf den Markt verdeutlicht.

Die jüngste Antragsänderung von BlackRock umfasst spezifische Warnungen für ETF-Investoren hinsichtlich der Möglichkeit, dass die SEC Bitcoin als eine mögliche Sicherheit ansieht. Dies stellt eine neue, vom Unternehmen erkannte Risikokomponente dar, die in früheren Versionen des Antrags nicht enthalten war. Diese Veränderung reflektiert eine zunehmende Sensibilität für regulatorische Unsicherheiten im Kryptomarkt und zeigt die Bereitschaft von BlackRock, potenzielle Risiken transparent zu kommunizieren.

Anforderungen der SEC an Spot Bitcoin ETF-Anträge: Bargeldtransaktionen im Fokus

Am 17. November berichtete Eric Balchunas, Analyst bei Bloomberg, über neue Richtlinien der SEC für Anträge auf Spot Bitcoin ETFs. Laut Balchunas, der seine Informationen in einem Beitrag auf einer Plattform namens X teilte, fordert die SEC von den Antragstellern, dass sie ihre Fonds auf eine bestimmte Art und Weise handhaben sollten.

Balchunas gab an, dass die SEC von den Antragstellern verlangt, Bargeldtransaktionen (Cash Creates) anstelle von Sachwerte-Transaktionen (In-Kind Creates) zu nutzen. Bei einer Sachwerte-Transaktion würde eine teilnehmende Firma oder Institution entsprechende Vermögenswerte, in diesem Fall Bitcoin, liefern und im Gegenzug Anteile am Spot Bitcoin ETF erhalten. Bei einer Bargeldtransaktion würde der Teilnehmer stattdessen Bargeld liefern, um Anteile am ETF zu erhalten.

Er erklärte, dass Bargeldtransaktionen für Spot Bitcoin ETFs bevorzugt werden könnten, da Broker-Dealer nicht mit Bitcoin handeln dürfen. Durch diese Methode wären die Emittenten für Bitcoin-Transaktionen verantwortlich, während Broker auf nicht registrierte Tochtergesellschaften und Drittanbieter verzichten könnten. Balchunas sieht in diesem Ansatz insgesamt weniger Einschränkungen#

Der Analyst schätzte, dass vor dem Aufkommen dieses Gerüchts nur zwei oder drei der aktuellen Antragsteller für Spot Bitcoin ETFs geplant hatten, Bargeldtransaktionen zu verwenden. Das bedeutet, dass die anderen Firmen möglicherweise ihre Anträge anpassen müssen, um Verzögerungen zu vermeiden. Trotz dieser Entwicklung hält Balchunas an seiner Prognose fest, dass die Wahrscheinlichkeit einer Genehmigung eines Spot Bitcoin ETF bis Januar bei 90% liegt. Er betrachtet diese Entwicklung als positives Zeichen und als Hinweis darauf, dass die SEC einen klaren Weg nach vorne hat.

Des Weiteren lieferte er keine Quellen für das Gerücht und die SEC hat bislang wenige öffentliche Details über ihre Interaktion mit ETF-Antragstellern preisgegeben. Allerdings begann die SEC Ende September, sich zu verschiedenen ETF-Anträgen zu äußern, was dem Gerücht über Bargeldtransaktionen Glaubwürdigkeit verleiht.

Jene Fragen konzentrierten sich ansonsten auf bekannte Kontroversen wie Bedenken bezüglich Marktmanipulation und Überwachungs-Sharing-Vereinbarungen. Es wird erwartet, dass die SEC Anfang nächsten Jahres über einen Spot Bitcoin ETF entscheidet, wobei ARK Invests Antrag bis zum 10. Januar 2024 entschieden werden muss.

Nachdem wir die fortschreitenden Diskussionen der SEC über die Zulassung von Spot-Krypto-ETFs und deren potenzielle Auswirkungen auf den Markt betrachtet haben, wenden wir uns nun einer aufkommenden Innovation im Kryptowährungssektor zu: dem Bitcoin ETF-Token. Dieses neue Produkt verspricht, die Landschaft der Krypto-Investitionen zu revolutionieren, insbesondere im Kontext der sich entwickelnden ETF-Landschaft.


Bitcoin ETF-Token als neue Investitionschance im Vorfeld der ETF-Zulassungen

Quelle: Btcetftoken

Der Bitcoin ETF-Token, kurz BTCETF, ist eine einzigartige Kryptowährung, die speziell auf die Entwicklung und Zulassung von Bitcoin-ETFs abzielt. Die Besonderheit dieses Tokens besteht darin, dass seine Inhaber direkt von der Genehmigung neuer Bitcoin-ETFs profitieren sollen. Mit einem aktuellen Preis von nur $0.0064 pro BTCETF und einer bevorstehenden Preiserhöhung stellt dieser Token eine attraktive Investitionsmöglichkeit dar, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Branchenriesen wie BlackRock die Einführung von Bitcoin-ETFs signalisieren. Die Roadmap des BTCETF ist eng mit realen Ereignissen in der Bitcoin-Welt verknüpft, wobei Token verbrannt und Staking-Prämien bei jedem erreichten Meilenstein erhöht werden.

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