Wie massentauglich sind Kryptowaehrungen Ein erschreckendes und aufklaerendes Experiment

Wie massentauglich sind Kryptowährungen? Ein erschreckendes und aufklärendes Experiment

Stellen Sie sich vor, dass Ihr Gehalt noch nicht angekommen ist und Sie sind in einem fremden und abgelegenen Ort ohne Freunde und Verwandte. Kurze Zeit zuvor hatten Sie einen banalen Streit mit einem Nachbarn, welcher sich in einem Anfall von Ärger dazu entschied, Ihr Haustürschloss mit Superkleber zu versiegeln. Die daraus resultierende Notlage – der teure Schlüsseldienst, die drohenden Deadlines Ihrer Arbeit, ein fast leeres Portemonnaie und ein leerer Magen – ist der perfekte Sturm, der Sie zu einer Entscheidung zwingt: Kryptowährungen sollen die Rettung sein. Aber wie weit kommen Sie damit wirklich? Sie werden überrascht sein, was Ihnen alles widerfährt!

Die Herausforderung: Überleben mit Kryptowährung

In einem Versuch, das Beste aus dieser misslichen Lage zu machen, wenden Sie sich Ihrer digitalen Geldbörse zu. In dieser schlummern neben den gestakten Coins noch 98,36 US-Dollar in Ethereum, eine kleine Rücklage für Transaktionsgebühren oder Notfälle wie diesen.

Sie starten Ihren Laptop und suchen nach Möglichkeiten, Ethereum direkt für eine Essenslieferung zu nutzen. Doch als Sie sich auf den Weg machen, diese Mittel zu mobilisieren, stellen Sie fest, dass die Akzeptanz von Ethereum, insbesondere an einem späten Samstagabend, eher einem Wunschtraum glich.

Doch trotz aller Fortschritte in der Blockchain-Technologie ist Ethereum im Einzelhandel und bei Lieferservices noch ein seltener Anblick in Deutschland. Ihre Hoffnung wendet sich Lieferando zu, einem der wenigen Dienste, der Kryptowährungen akzeptiert – allerdings beschränkt auf Bitcoin.

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Der Umtausch: Eine Odyssee der Gebühren

Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als Ihre Ethereum-Bestände in Bitcoin zu tauschen, um eine Chance zu haben, Essen zu bestellen. Sie navigieren durch die Registrierungs- und Verifizierungsverfahren der Umtauschplattformen, wohl wissend, dass jede Sekunde zählt. Schließlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, haben Sie es nun geschafft, mit Bitcoin auf Lieferando zahlen zu können.

Entschlossen tauschen Sie Ihre Ethereum in Bitcoin um. Die ersten Anzeichen von Komplikationen treten auf, als Sie feststellen, dass der Umtausch Ihre digitalen 98,36 US-Dollar in nur 65,95 US-Dollar Bitcoin verwandeln soll.

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Sie stolpern über die Bitcoin-Netzwerkgebühren, welche die Kosten für eine schnelle Transaktion in die Höhe treiben: 3,76 US-Dollar für eine Transaktion unter 20 Minuten – ein notwendiger Aufwand, da der Hunger nicht wartet.

Diese Gebühren von mehr als 21 % sind astronomisch, wenn man sie ins Verhältnis zum Wert einer Mahlzeit setzt, die nur 17,64 Dollar kostet, wobei Sie später noch einmal dasselbe zahlen müssten. Bei einer Transaktionszeit von 1 Stunde wären es hingegen 2,79 US-Dollar, bei 6 Stunden 1,79 US-Dollar und bei 24 Stunden 0,45 US-Dollar.

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Die Anzeige: Täuschend und teuer

Als wäre das nicht genug, führt eine fehlerhafte Anzeige der maximalen Transaktionsgebühren zu weiterem Frust. Sie werden darauf hingewiesen, dass 3,76 US-Dollar die Obergrenze sei, aber in Wirklichkeit funktioniert der Tausch erst bei einer Gebühr von 8 US-Dollar.

Dabei sind 5 Anläufe notwendig, um das Maximum an Ethereum in Bitcoin umzuwandeln. Am Ende der Transaktion haben Sie statt des erwarteten Maximums an Ethereum in Bitcoin noch 14,72 US-Dollar in ETH übrig, womit nicht der gewollte Maximalbetrag umgetauscht wurde, obwohl Sie sich vorsichtig herangetastet haben.

Die kostspielige Wartezeit im Vakuum der Krypto-Transaktion

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Die Gebühren für die Transaktion belaufen sich letztlich auf 7,11 US-Dollar, was im Verhältnis zu Ihrer Mahlzeit von 17,64 US-Dollar 40,3 % ausmacht. Zudem kommen später noch einmal die Transaktionsgebühren des Lieferdienstes hinzu, sodass es über 80 % Gebühren sind.

Während Sie nun auf die Bestätigung der Transaktion warten, hoffen Sie, dass diese noch vor der Schließungszeit der Lieferdienste durchgeführt wird. Sonst stände Ihnen eine Nacht ohne Essen bevor.

Mit jedem vergehenden Moment wird Ihr Hunger stärker und Ihre Gedanken kreisen nur noch um Essen, während Sie versuchen, sich auf Ihre Arbeit zu konzentrieren. Ihr Geld scheint nun in einem Vakuum gefangen, unerreichbar und nutzlos.

Die Minuten fühlen sich an wie Stunden, und die Stunden ziehen wie Tage vorbei. Die Verzweiflung wächst, und mit ihr der Hunger. Selbst nach über 1 Stunde und mehr als doppelt so hohen Transaktionsgebühren wird das Guthaben in Bitcoin dennoch nicht Ihrer Wallet gutgeschrieben.

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Der Vergleich: Krypto vs. Konventionelle Zahlungsmethoden

In diesen Momenten des Wartens denken Sie über die Alternativen nach. Wäre es nicht einfacher gewesen, PayPal oder Sofortüberweisung zu nutzen?

Dann gäbe es keine umständlichen Umwandlungen, keine mehrfachen Anläufe, keine exorbitanten Gebühren, keine ungenauen Kostenangaben und keine endlosen Wartezeiten.

Die Bequemlichkeit und Effizienz traditioneller Zahlungsmethoden standen in starkem Kontrast zu den versprochenen, aber nicht eingelösten Vorteilen der Kryptowährungen.

Kurz vor der Bestellung oder nur Illusionen und lange Wartezeiten bei Kryptowährungen?

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Nach 90 Minuten ist die Transaktion in Höhe von 70 $ dann doch noch angekommen. Mit letzter Kraft öffnen Sie Lieferando, um noch rechtzeitig vor Lieferschluss Ihr heißersehntes Essen zu bestellen, wobei sich die Wartezeiten jedes Ladebildschirms von Bitpay wie eine Ewigkeit anfühlt. Nun kommen noch einmal weiter 4,86 US-Dollar Gebühren hinzu.

Allerdings erhalten Sie jetzt eine Fehlermeldung aufgrund einer abgelehnten Rechnung. Jetzt sollen Sie eine Rückerstattung anfordern, indem Sie Ihre Adresse und Wallet angeben. Dafür müssen Sie allerdings die Wallet aus der App kopieren oder mühsam manuell eintippen. Zudem müssen Sie für 24 Stunden auf die Rückzahlung warten, wobei wiederum wahrscheinlich Transaktionsgebühren anfallen.

Da der QR-Code nicht funktioniert, mussten Sie die Satoshis für die Gebühr vielleicht manuell eingegeben, nachdem Sie sich mit einem Taschenrechner und einer Anleitung mit den verwirrenden vielen Nullen zurechtgefunden haben. Als Resultat erhalten Sie einen Transaktionsfehler, selbst nach dem dritten Versuch. Ein TXN-Mempool-Conflict mit Code 400, was ohne Recherche erst mal nicht viel sagt.

Mittlerweile läuft der Countdown für die Zahlung ab und Ihr Magen knurrt immer mehr, da bereits 2 Stunden vergangen sind. Jetzt heißt es wieder von vorn beginnen mit der Bestellung und den vielen langen Wartezeiten, Ladebildschirmen, PIN-Eingaben und mehr.

Wenn nun noch der Bitcoin-Preis stark abstürzt, können Sie möglicherweise heute kein Essen mehr bekommen, sollte noch eine weitere Transaktion eingefroren werden. Die Bonuspunkte über die Website Ihres Lieblingsanbieters erhalten Sie ebenfalls nicht.

Nach allen missglückten Versuchen finden Sie zum Glück noch eine Dose mit Kleingeld und können nach mühseligem manuellen Zählen dann doch noch Ihre Mahlzeit erhalten.

Somit müssen Sie sich immerhin nicht jedes Jahr am Pizza-Tag an Ihr wahrscheinlich teuer eingekauftes Essen erinnern, wie bei demjenigen, welcher damals 2 Pizzen für 10.000 Bitcoin und heute mehr als umgerechnet 330 Millionen Euro erworben hat.

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Die Erkenntnis: Nichts ist so teuer wie eine verpasste Gelegenheit

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Während all der Zeit – mittlerweile über 2 Stunden – wird Ihnen klar, dass der wahre Preis für die Nutzung von Kryptowährungen nicht nur in den hohen Gebühren oder dem Verlust beim Umtausch liegt.

Der wahre Preis ist die verlorene Gelegenheit – das warme Essen, das Sie hätten genießen können, die Stunden, die Sie mit produktiver Arbeit hätten füllen können, und die Ruhe, die Sie hätten empfinden können, statt den Status Ihrer Transaktion mit leerem Magen zu überwachen.

Diese Erfahrung ließ Sie über die Rolle von Kryptowährungen in der heutigen Welt nachdenken. Sind sie wirklich die Zukunft des Geldes, wie so oft behauptet wird? Oder sind sie nur ein weiteres Spekulationsobjekt, fernab von der Realität der Menschen, die einfach nur ihre Grundbedürfnisse befriedigen wollen?

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Das Fazit: Was muss sich ändern?

Damit Kryptowährungen in der Alltagsnutzung Fuß fassen können, müssen sie nutzerfreundlicher werden. Das bedeutet nicht nur eine breitere Akzeptanz bei Händlern und Dienstleistern, sondern auch eine Vereinfachung der Prozesse und eine Reduktion der Kosten. Es ist eine Herausforderung, welche nur gemeinsam gelöst werden kann.

Beispielsweise hätte die Implementation des Lightning Networks oder anderen Layer-2-Lösungen die Transaktionszeit und die Gebühren enorm gesenkt. Zudem ist es auch wünschenswert, dass unterschiedliche Coins akzeptiert werden.

Somit liegt das Problem nicht unbedingt nur bei den Entwicklern der Kryptowährungen, denn auch die Unternehmen müssen sich stärker mit der Implementierung von fortschrittlichen Technologien und Zahlungsmethoden befassen sowie diese einmal selbst auf Nutzerfreundlichkeit testen.

Natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten, um mit Kryptowährungen zu zahlen, wie beispielsweise mit Krypto-Kreditkarten, kompatiblen Bankkonten wie Revolut und andere.

Dennoch verdeutlicht dieses Horrormärchen, dass auf dem Weg der Massenadaption von Kryptowährungen noch einiges getan werden muss, sowohl technologisch als auch in Bezug auf die Aufklärung, bevor sie wirklich zur Konkurrenz von Fiatwährungen werden können.

Sobald ein ähnlicher Komfort wie bei PayPal und anderen Sofortzahlungsanbietern erreicht wird, könnte die Akzeptanz trotz höherer Volatilität steigen.

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Revolutionäres dezentrales Krypto-Mining leitet nächstes Zeitalter des Schürfens ein

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Das Krypto-Mining stellt eine interessante Möglichkeit dar, um das Portfolio zu diversifizieren. Denn Mining-Projekt funktionieren auch im Kryptobereich wie ein Hebel auf die Coins. Ebenso erhalten Anleger ein passives Einkommen.

Jedoch müssen einige wichtige Faktoren berücksichtigt werden, wie hohe Investitionskosten, benötigte technische Expertise, geeigneter Stellplatz, viel Zeit für Recherche, Installation und Wartung sowie einiges mehr.

Aber auch beim wesentlich einfacheren Cloudmining gibt es viele Risiken, welche Investoren beachten müssen. So kommt es oft zu langen Bindefristen, intransparenten Verträgen und nicht funktionierenden Auszahlungsfunktionen.

All dies soll nun mithilfe der revolutionären Tokenisierung des Krypto-Minings und des genutzt Stake-to-Mine-Verfahrens optimiert werden. Dabei werden die Transaktionen über die Blockchain transparent und sicher abgewickelt.

Für die Optimierung der Dezentralisierung und Sicherheit von Bitcoin erhalten die Investoren durch das Halten der $BTCMTX-Token ein passives Einkommen. Dieses können sie gemäß ihren Wünschen flexibel anpassen, wobei derzeit noch 162 % pro Jahr auf Tagesbasis gezahlt werden.

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Investieren ist spekulativ. Bei der Anlage ist Ihr Kapital in Gefahr. Diese Website ist nicht für die Verwendung in Rechtsordnungen vorgesehen, in denen der beschriebene Handel oder die beschriebenen Investitionen verboten sind, und sollte nur von Personen und auf gesetzlich zulässige Weise verwendet werden. Ihre Investition ist in Ihrem Land oder Wohnsitzstaat möglicherweise nicht für den Anlegerschutz geeignet. Führen Sie daher Ihre eigene Due Diligence durch. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten. Zudem ist der Autor möglicherweise selbst in die Vermögenswerte investiert, wodurch ein Interessenkonflikt entstehen kann.

Über den Autor: Simon Feldhusen kam vor 17 Jahren das erste Mal mit der Börse in Berührung und beschäftigt sich seit mehr als 8 Jahren täglich intensiv mit den Themen Trading, Kryptoassets, Aktien, P2P, Unternehmensfinanzierung, Finanzen und Unternehmertum. Zudem ist er seit mehreren Jahren als Texter und Ghostwriter im Finanzbereich tätig. In dieser Zeit hat er sich ein diversifiziertes Wissen über unterschiedliche Fortbildungen über die Finanzmärkte und das Verfolgen der täglichen Nachrichten angeeignet. Seitdem vergeht kein Tag, an dem er sich nicht mit den Märkten auseinandergesetzt hat. Er publiziert unter anderem für Finanzen.net, ETF-Nachrichten.de, Coincierge.de, P2E-News.com, Ariva.de und News.de.

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