Bitcoin kaufen

Bitcoin kaufen: 5 Dinge, die Einsteiger wissen müssen

Der Bitcoin ist eine digitale Währung, die in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen hat. Immer mehr Menschen und auch institutionelle Investoren suchen nach Möglichkeiten, gewinnbringend in Bitcoin zu investieren. Doch für Einsteiger kann der Kauf von Bitcoin eine Herausforderung sein, schließlich handelt es sich um eine noch junge Assetklasse, die gänzlich anders als andere Assets ist. 

Wer Bitcoin kaufen möchte, muss viele Aspekte berücksichtigen, von der Auswahl einer geeigneten Börse bis hin zur sicheren Verwahrung der eigenen Bitcoins. Um den Einstieg in den digitalen Währungsmarkt, über die wertvollste Kryptowährung BTC mit einer Marktdominanz von über 40 %, zu finden, haben wir hier fünf Dinge aufgezählt, die jeder Einsteiger wissen muss.

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1. Was ist der Bitcoin? Die älteste Kryptowährung der Welt 

Beim Bitcoin handelt es sich um eine dezentralisierte Kryptowährung, die 2009 von einer Person oder Gruppe mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto entwickelt wurde – bis heute weiß trotz Gerüchte niemand, wer hinter dem Bitcoin steckt. Elementar für die Funktionsweise ist die Blockchain-Technologie, mit welcher Transaktionen zwischen Parteien ohne einen zentralen Intermediär wie einer Bank transparent und sicher abgewickelt werden können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fiat-Währungen wird der Bitcoin somit nicht von einer Regierung oder Zentralbank ausgegeben. 

Durch die dezentralisierte Struktur besteht die Möglichkeit, Transaktionen weltweit schnell und kostengünstig durchzuführen – Stichwort: Lightning-Netzwerk. Insgesamt wird es nur 21 Millionen Bitcoins geben. Da bei jedem Halving die Block-Rewards halbiert werden, die die Miner für die Validation von Transaktionen erhalten, sinkt die Inflation im Bitcoin-Netzwerk kontinuierlich. 

Fünf wichtige Facts über den Bitcoin auf einen Blick: 

  • Dezentralisierte, digitale Währung
  • Keine Kontrolle oder Regulierung durch zentrale Intermediäre 
  • Blockchain-Technologie 
  • Begrenzter Supply auf 21 Millionen 
  • Älteste und wertvollste Kryptowährung der Welt 

2. Wie verwahre ich BTC? Plädoyer für Self-Custody

Während bei Aktien die Verwahrung immer vom Broker übernommen wird, kann man den Bitcoin auf verschiedene Arten verwahren. Bei der Self-Custody handelt es sich um die eigenständige Kontrolle über die Private Keys, ohne dass Drittparteien eingebunden werden. Bitcoin-Anfänger sollten zunächst eine geeignete Krypto-Wallet auswählen. Den höchsten Schutz bietet ein Hardware Wallet, ein Mobile oder Software Wallet ist für viele Anleger jedoch intuitiver. 

Die Entscheidung für Self-Custody ist alternativlos. Denn die Nutzer erhalten die volle Kontrolle über ihre Bitcoins, sodass diese nicht auf die Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit einer anderen Partei angewiesen sind – nicht zuletzt der FTX Crash offenbarte uns diese Problematik. Gebühren fallen für die eigenständige Verwahrung von Bitcoin ebenfalls nicht an. Allerdings sollten sich Anleger über die Funktionsweise der Krypto-Wallets informieren – denn mehrere Millionen $ Wert an Bitcoins liegen irgendwo auf Wallets und können schlichtweg nicht mehr genutzt werden. Genau dies gilt es zu vermeiden. 

3. Welche Chancen bietet der Bitcoin?

Wer sich als Anfänger Gedanken über den Kauf von Bitcoin macht, sollte auch die Chancen der Kryptowährung evaluieren. Denn letztendlich sollte jedes Investment auf einer sorgfältigen Evaluation beruhen. Doch welche Aspekte könnten einen Investmentcase beim Bitcoin ausmachen? Fünf Ideen für Bitcoin-Einsteiger:

Knappheit: Mit einer maximalen Gesamtmenge von 21 Millionen Coins ist der Bitcoin knapp und setzt damit einen konträren Punkt zur inflationären Ausweitung der Geldmenge bei Fiat-Währungen.

Adoption: Die steigende Akzeptanz für Bitcoin schreitet bei Unternehmen, Institutionen und auch Verbrauchern voran. Geht man von einer fortschreitenden Adoption aus, könnte dies steigende Kurse bedingen.

Diversifikation: Der Bitcoin kann sich als weiterer Bestandteil eines Portfolios positiv auf die Diversifikation auswirken, obgleich zuletzt eine stark positive Korrelation zwischen Aktien & Kryptos bestand.

Innovation: Der Bitcoin gilt als technologische Innovation. Das Whitepaper von Satoshi Nakamoto als disruptiv. Insbesondere die zentrale Blockchain-Technologie als eine Distributed-Ledger könnte in Zukunft bahnbrechende Transformationen bedingen.

Partizipation: Zu guter Letzt eignet sich der Bitcoin auch als Feel-Good-Investment, das aufgrund seiner dezentralen Struktur mehr Fairness und Partizipation gewährleisten kann. Denn ohne Zugang zum Bankensystem kann man dennoch BTC kaufen.

4. Wie entwickelt sich der Bitcoin Kurs? 

Wer in Bitcoin investieren möchte und auf eine positive Wertentwicklung spekuliert, sollte natürlich die bedeutsamen Parameter für die Preisentwicklung kennen. Auch beim Bitcoin wird der Preis natürlich Angebot und Nachfrage bestimmt, da sich Käufer und Verkäufer bei dem Preis treffen, der für beide Seiten akzeptabel ist. Wenn die Nachfrage steigt und das Angebot begrenzt ist oder sinkt, steigt der Preis. Wenn das Angebot steigt und die Nachfrage begrenzt oder rückläufig ist, sinkt demgegenüber der Preis.

Ergo müssen alle Faktoren berücksichtigt werden, die sich entweder auf die Angebots- oder Nachfrageseite auswirken – drei Beispiele: 

Regulierung könnte den Preis beeinflussen, da entweder mehr institutionelle Investoren in einen regulierten Markt investieren und somit die Nachfrage steigt oder sich Hardcore-Fans vom Bitcoin abwenden, da dieser fortan als reguliertes Asset nicht mehr dem eigenen Ideal entspricht. 

Eine zunehmende Konkurrenz, die auch die Aufgaben des Bitcoins übernimmt, könnte die Nachfrage mindern. Schließlich wird das zur Verfügung stehende Kapital dann auf verschiedene Assets aufgeteilt. 

Immer mehr Bitcoins gehen verloren, weil beispielsweise der Zugriff auf das Wallet nicht mehr möglich ist. Das Angebot wird verknappt, Nachfrage wirkt sich fortan bullischer aus. 

5. Was sind Altcoins und Bitcoin Alternativen? 

Wer als Anfänger Bitcoin kaufen möchte, sollte sich auch ein wenig mehr mit dem digitalen Währungsmarkt auseinandersetzen, der 2023 deutlich mehr als den Bitcoin bietet. 

Altcoins sind alternative digitale Währungen, die neben dem Bitcoin existieren. Der Begriff “Altcoin” bezieht sich somit auf jede andere Kryptowährung. Nach Daten von CoinMarketCap gibt es im Jahr 2023 weit über 20.000 Coins und Token – die Auswahl unter den Altcoins ist somit gigantisch. 

Anleger können somit ihr Krypto-Portfolio diversifizierter aufstellen und neben dem Bitcoin als Basis-Investment noch weitere Altcoins aufnehmen. 

Spannende etablierte Altcoins sind beispielsweise Ethereum oder Polygon. In der zweiten Reihe befinden sich dann Kryptowährungen mit Potenzial wie Chainlink, The Graph, Polkadot, Cardano oder Chiliz. Zu guter Letzt bieten Krypto-Presales historisch ein besonders attraktives CRV. Spannende High-Risk-Reward-Investments im Februar 2023 könnten hier der innovative Fitness Coin Fight Out oder das ESG-Investment C+Charge sein. 

Autor: Daniel Robrecht

Nach seinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium entschied sich Daniel für eine Tätigkeit als freiberuflicher Autor und verfasst mittlerweile seit rund 10 Jahren qualitative Publikationen zu diversen Fachthemen. Als Investor sammelte er jahrelang Erfahrung mit Aktien & Kryptowährungen. Neben einem langfristigen Investitionsansatz agiert Daniel auch leidenschaftlich kurzfristig an den Märkten. Durch gezielte Weiterbildungen an internationalen Hochschulen hat er sich ein umfangreiches Wissen rund um die Kapitalmärkte, Aktien, Kryptowährungen und Decentralized Finance angeeignet. Primär konzentriert sich Daniel auf allgemeine Markttrends, spannende Aktien, Wirtschaftsnachrichten und den digitalen Währungsmarkt. Auch im Privatleben gibt es für ihn keinen Tag ohne die Finanzmärkte. Als Autor schreibt Daniel für führende deutschsprachige Publikationen in diesem Bereich. Daniel publiziert unter anderem für Finanzen.net, Business2Community, und FXStreet.deDaniel auf LinkedIn.

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