CBDCs auf Vormarsch: Japan und Russland starten im April 2023

Gleich zweiZentralbanken planen einen Pilottest ihrer CBDCs für April 2023. Diese könnten weitreichende Konsequenzen für alle Beteiligten haben. Zwar bieten sie einige außergewöhnliche Funktionen, jedoch ist die Skepsis an ihnen mindestens genauso groß. Denn sie widersprechen dem ursprünglichen Sinn der dezentralen Kryptowährungen, da die zentralen CBDCs von fehlbaren Individuen wie Zentralbanken verwaltet werden. Zudem könnten sie auch einige Gefahren mit sich bringen, welche die Lebensqualität der Menschheit massiv einschränken kann. Was die Einführung von CBDCs für genaue Auswirkungen hat und was genau für die beiden Pilotprojekte in Japan und Russland geplant ist, wird nun im folgenden Beitrag vorgestellt.

Was sind Stablecoins und welche Auswirkungen werden sie haben?

Mithilfe von CBDCs erhalten die Zentralbanken und Politiker weitere Möglichkeiten bei der Überwachung und Steuerung der Geldpolitik. Zudem bieten sie zentralen Organisationen noch mehr Macht über die Bevölkerung. Beispielsweise kann auf diese Weise auch die Flucht aus einer Währung unterbunden und diese somit stabilisiert werden.

Zudem können die Regierungen auch überwachen wer sein Geld wann und wie für welche Dinge ausgibt. Somit geht die Privatsphäre der Verbraucher verloren. Zudem kann auf diese Weise auch die politische Opposition noch stärker von der amtierenden Regierung zurückgedrängt und ihr Machtanspruch ausgebaut werden. Denn diese können sich künftig nicht mehr mit ihren Transaktionen verstecken. Somit wäre die Demokratie noch stärker in vielen Ländern gefährdet.

Angesichts der sich von den Machthabern immer stärker verbreitenden zentralen CBDCs bekommen die dezentralen Kryptowährungen der Bevölkerung eine immer stärkere Konkurrenz und könnten sogar eines Tages verboten werden. Zwar können sie technisch nicht unterbunden werden, jedoch sind hohe Strafen möglich. Zumindest dürfte mit stärkeren Regulierungen zu rechnen sein.

Über dies können die CBDCs auch zweckgebunden werden. Auf diese Weise ermöglicht es, Staaten sogar noch stärker zu lenken, wofür die Verbraucher ihr Geld ausgeben können. Ein Beispiel dafür ist ein Rabatt für den öffentlichen Nahverkehr, wie es in China bereits während eines Pilottests ausprobiert wurde.

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Russland führt nun Pilotprojekt für eigenen CBDC im April 2023 ein

Bereits im Juni 2022 hatte die russische Zentralbank ihre Umsetzungsstrategie für den Blockchain-Rubel veröffentlicht. Allerdings wurde der Termin aufgrund des westlichen Wirtschaftskriegs gegen Russland auf das Jahr 2024 verschoben.

Nun wurde das Datum jedoch vorverlegt, um somit eine Alternative zum dominierenden SWIFT-Zahlungssystem zu suchen. Schließlich übt der Westen darüber seine Macht aus und kann seine Konkurrenten damit stark benachteiligen sowie ganze Länder in Krisen stürzen.

Im April möchte die nationale Zentralbank Russlands ihre erste CBDC (Central Bank Digital Currency) herausgeben. Das Pilotprojekt wird dabei bereits am 1. April 2023 für die Verbraucher eingeführt.

Die stellvertretende Direktorin Olga Skorobogatova bestätigte, dass die russische Zentralbank in Kürze die ersten Transaktionen mit dem digitalen Rubel durchführt. An dem Pilotprojekt sind 13 lokale Banken und viele Einzelhändler beteiligt, wobei auch echte Verbraucher mit in den Testlauf einbezogen werden sollen.

Allerdings ist es zu Beginn noch auf bestimmte Transaktionen und Kunden beschränkt. Der Test sollen individuelle Überweisungen sowie Zahlungen von Handels- und Dienstleistungsorganisationen umfassen. Dafür wurden Finanzinstitute ausgewählt, welche bereits technisch darauf vorbereitet wurden.

Normale Verbraucher können hingegen nicht an der ersten Testphase des Pilotprogramms teilnehmen. Stattdessen wurden die Versuchsteilnehmer bereits im Vorfeld ausgewählt. Nach Abschluss der ersten Etappe des CBDC-Tests sollen dann die Ergebnisse ausgewertet werden, um dementsprechend die Skalierung weiter zu planen.

Zudem überprüft die russische Zentralbank auch die Einführung einer goldgedeckten Kryptowährung. Diese soll sich dabei auch auf den internationalen Handel ausrichten. So soll dies laut Aussagen des stellvertretenden Direktors Wladimir Tschistjuchin ein für Investoren attraktives Anlageprodukt sein, welches auch bei internationalen Abwicklungen von Zahlungen helfen würde. Der russische CBDC soll dann auch immun gegenüber westlichen Sanktionen sein.

Mithilfe des digitalen Rubels kann Russland auch Unabhängigkeit demonstrieren. Denn die Hoheit über die Geldinfrastruktur ist für ein Land von hohem Interesse. Zudem kann mit CBDCs auch ein Bank Run verhindert werden.

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Japan startet ebenfalls Pilotprojekt für japanischen CBDCs im April 2023 durch

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Wie auch Russland plant Japan für den April 2023 das erste Pilotprojekt seiner CBDC, nachdem die Zentralbank dies bereits im November 2022 über die lokalen Medien bekannt gegeben hat. In den Test sollen auch Unternehmen einbezogen werden, um somit den neuen Coin ausgiebig zu testen. Bei der Entwicklung der CBDC werden alternative Datenmodelle, Strukturen für Offlinezahlungen und andere wichtige Punkte in diesem Zusammenhang berücksichtigt.  

Besonders bedeutend ist dies, da das Land keine internationalen Stablecoins wie beispielsweise Tether erlaubt. Allerdings berät sich die japanische Regierung auch über eine Aufhebung des Verbots. Diese Änderung soll nach Aussagen der Financial Services Agency of Japan bis Juni 2023 ratifiziert werden. Jedoch sollen nicht alle ausländischen Stablecoins zugelassen werden, sondern nur diejenigen, welche die Tests erfolgreich bestanden und eine Freigabe erhalten haben.

Bereits im Jahr 2021 wurde das Proof-of-Conecept in Test untersucht. Auf Grundlage der Ergebnisse hat sich die japanische Zentralbank nun zu diesem Schritt entschieden. So kündigte Shinchi Uchida am 17. Februar als geschäftsführender Direktor der BoJ (Bank of Japan) das Pilotprogramm für die CBDC an.

Zwar sollen in den Test des digitale Yens auch Handelsunternehmen einbezogen werden. Allerdings handelt es sich dabei nicht um echte Transaktionen, sondern lediglich um Simulationen dieser. Laut Berichten arbeitet dabei die japanische Zentralbank zusammen mit 3 japanischen Großbanken und regionalen Banken.

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Über den Autor: Simon Feldhusen kam vor 16 Jahren das erste Mal mit der Börse in Berührung und beschäftigt sich seit mehr als 7 Jahren täglich intensiv mit den Themen Trading, Kryptoassets, Aktien, P2P, Unternehmensfinanzierung, Finanzen und Unternehmertum. Zudem ist er seit mehreren Jahren als Texter und Ghostwriter im Finanzbereich tätig. In dieser Zeit hat er sich ein diversifiziertes Wissen über unterschiedliche Fortbildungen über die Finanzmärkte und das Verfolgen der täglichen Nachrichten angeeignet. Seitdem vergeht kein Tag, an dem er sich nicht mit den Märkten auseinandergesetzt hat. Er publiziert unter anderem für Finanzen.net, ETF-Nachrichten.de und Coincierge.

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