Länder Zentralbankgeld CBDC

Diese Länder arbeiten intensiv an digitalem Zentralbankengeld – Update Februar 2023

Bei all dem Hype um Crypto AI und ChatGPT sowie das Drama um die FTX-Pleite sind manche Themen stark in den Hintergrund gerückt. Dazu gehört auch das digitale Zentralbankengeld, CBDC. Auch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich hat das Thema auf seiner Agenda weit nach oben gesetzt. Die Bank experimentiert in mehreren Projekten mit den Eigenschaften von Stablecoins und CBDC, und wie man sie überwachen bzw. regulieren könnte.

Zusammen mit der Bank of England sollen Informationen gesammelt werden, wie eine systematische Überwachung von Stablecoins aussehen könnten. Hongkong arbeitet derzeit an einem Entwurf, um seine CBDC in Stablecoins umwandeln und Japan will die Beschränkungen für Stablecoins im Sinne einer CBDC lockern. Indien hingegen sieht gar keine Eile bei der Entwicklung eines digitalen Zentralbankengeld. Das ist der aktuelle Stand der Dinge.

Großbritannien plant digitales Pfund

Ein geplantes digitales Pfund würde von der Bank of England, der Zentralbank Großbritanniens, herausgegeben und könnte für alltägliche Zahlungen im stationären Handel sowie online verwendet werden. Man plane laut Handelsblatt die frühste Einführung eines digitalen Pfunds in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts.

Bargeld wird es weiterhin geben. Ein digitales Pfund, herausgegeben und gesichert von der Bank of England, könnte eine neue Bezahlmethode sein, die vertrauenswürdig, zugänglich und einfach zu verwenden ist, sagte Finanzminister Jeremy Hunt, Quelle.

Nigeria will Bargeld abschaffen

Ab März sind keine Bargeldabhebungen mehr von Regierungskosten in Nigera möglich, ohne dass Ermittlungen wegen Geldwäsche und Korruption eingeleitet werden. Für die Maßnahmen gibt es keinen Mindestbetrag und nur der Präsident kann Ausnahmen von den Maßnahmen gewähren.

Damit geht das Land einen weiteren Schritt hin Richtung einer bargeldlosen Gesellschaft. Ziel ist der Schutz des Finanzsystems und der Staatsbedienstete vor anhaltendem Missbrauch, wie Bloomberg berichtet. Damit ergänzt die Zentralbank die Förderung von digitalen Zahlungen und verhindert das Horten von Bargeld. Die Regierung glaubt, dass es mit den neuen Maßnahmen illegale Aktivitäten verhindern kann, denn digitale Transaktionen auf der Blockchain sind nachvollziehen.  

Am 1. März werden wir bei jeder Barabhebung von einem Regierungskonto, auch wenn es sich nur um einen Naira handelt, Geldwäsche- und Korruptionsermittlungen einleiten. Etwa 1,1 Billionen Naira (2,4 Milliarden US-Dollar) wurden seit 2015 in bar von öffentlichen Konten abgezogen, wobei die meisten Transaktionen die gesetzlichen Schwellenwerte überschreiten, sagte der Leiter der nigerianischen Financial Intelligence Unit, Modibbo Tukur.

Schon im vergangenen Jahr kündigte die Bank an, dass bis Ende Januar 2023 alle 200, 500 und 1.000 Naira-Scheine durch eine neue Währung ersetzt werden. Außerdem wird das tägliche Abhebungslimit von Geldautomaten gesenkt. Allerdings führte das zu chaotischen Szenen an Geldautomaten in dem Land, wie online berichtet wurde.

In der Konsequenz hat Nigera seine Pläne verzögert, um die Banknoten zu ersetzen. Eigentlich sollten ab dem 11. Februar die alten Banknoten kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr sein. Nun hat der Oberste Gerichtshof aber diese Frist zunächst ausgesetzt.

Schweiz beschäftigt sich mit Automatisierten Market-Makern AMM

In einem von fünf gemeinsamen Forschungsprojekten ist die Schweizerische Nationalbank SNB mit anderen Zentralbanken in engem Austausch, um digitales Zentralbankengeld für grenzüberschreitende Transaktionen einsetzen zu können. Als eines der Hauptziele der G20 gilt die Verbesserung des Devisengeschäftes zwischen Finanzinstituten.

Mit AMM-Protokollen, die bereits erfolgreich im DeFi eingesetzt werden, könnten in Zukunft die Grundlage für eine neue Generation von Finanzmarktinfrastrukturen gebildet werden. CBDC könnten diese Transaktionen vereinfachen, denn ihre Algorithmen bestimmen die Preise zwischen zwei oder mehr tokenisierten Vermögenswerten.

Der digitale Euro verursacht Diskussionen

Als Vorreiter im Datenschutz tut sich die Politik und die Deutsche Bundesbank schwer mit der Vorstellung, dass es digitales Geld wie den Bitcoin gibt, der sich der Kontrolle von Dritten entzieht. Ein möglicher digitaler Euro wird seit einiger Zeit im EZB-Rat diskutiert und offenbar sind die Pläne zur Realisierung ins Stocken gekommen.

Digitales Zentralbankgeld bietet Chancen, birgt jedoch auch Risiken. Dabei sind Art und Umfang dieser Chancen und Risiken auch in der Wissenschaft vielfach noch umstritten und hängen so oder so maßgeblich von der konkreten Ausgestaltung digitalen Zentralbankgelds ab. Quelle

Man hat schon viel Mühe in das Projekt CBDC gesteckt und vielleicht hat man einfach nicht den Mut zuzugeben, dass der digitale Euro nicht wirklich innovativ wäre und es besser wäre, das Projekt zu stoppen. Auch wenn sich ein digitale Euro gut in das Angebot der Europäischen Zahlungsverkehrsinitiative EPI einfügen würde, will man nicht für 340 Millionen Menschen im Euroraum neue Konten für digitale Währungen bereitstellen.

Bis Ende September 2023 soll die Deutsche Bundesbank einen Vorschlag vorlegen, ob der digitale Euro eingeführt werden soll und wenn ja, wie er aussehen könnte. Frühstens in der zweiten Jahreshälfte 2026 könnt es zu einer Erstausgabe kommen, sagt Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung vom 23. Januar 2023.

11 Länder nutzen bereits CBDCs, darunter Karibikstaaten wie Bahamas und Jamaika. Außerdem nutzen knapp 260 Millionen Menschen den digitalen Renminbi (e-RMB) der Volksrepublik China. Die Länder der G20 machen zwar deutliche Fortschritte in Bezug auf CBDCs, aber noch sind erste Prototypen eher rar. Und es gibt auch Länder, die das Projekt digitales Zentralbankengeld nicht weiter verfolgen, dazu unter anderen Ecuador und der Senegal.

Dann doch lieber Bitcoin, Ethereum und andere Kryptos

Wenn Sie jetzt denken, was für ein Blödsinn das digitale Zentralbankengeld ist, sind Sie wahrscheinlich Anhänger von Kryptowährungen, die sich der Kontrolle durch Dritte entziehen. Nicht vollständig anonym, aber ohne Mittelsmänner wie Banken oder Institutionen, können Sie mit Bitcoin, Ethereum und Stablecoins wie den von Tether in interessante Krypto Pre-Sales investieren. Eines der Projekte, die derzeit besonders in der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen, ist Meta Masters Guild.

Die Gaming Gilde vereint verschiedene Games auf einer Plattform. Ihn allen ist gemeinsam, dass Gamer NFT erhalten und mit der In-Game-Währung weitere Items in den Spielen hinzukaufen können. Meta Masters Guild ist im Vorverkauf erhältlich. Das ermöglicht Anfänger und einem ausgewählten Kreis von Privatanlegern zu einer sehr frühen Phase in ein Unternehmen zu investieren und von den weiteren Wertsteigerungen des Token zu profitieren.

$MEMAG ist der Utility-Token, der Benutzern Zugang zur Meta Masters Guild Plattform gewährt. Wenn der Pre-Sales beendet ist, werden die Token an Handelsplattform handelbar sein. Das ermöglicht einem sehr großen Kreis an privaten Investoren Zugang zu einem handelbaren Asset, was normalerweise den Kurs weiter nach oben treibt.

Sie können jetzt noch zum Pre-Sales-Preis einsteigen und mit dem Web 3.0 und Play-and-Earn Game wachsen.

Investieren ist spekulativ. Bei der Anlage ist Ihr Kapital in Gefahr. Diese Website ist nicht für die Verwendung in Rechtsordnungen vorgesehen, in denen der beschriebene Handel oder die beschriebenen Investitionen verboten sind, und sollte nur von Personen und auf gesetzlich zulässige Weise verwendet werden. Ihre Investition ist in Ihrem Land oder Wohnsitzstaat möglicherweise nicht für den Anlegerschutz geeignet. Führen Sie daher Ihre eigene Due Diligence durch. Diese Website steht Ihnen kostenlos zur Verfügung, wir erhalten jedoch möglicherweise Provisionen von den Unternehmen, die wir auf dieser Website anbieten.

Über die Autorin: Stefanie Herrnberger ist als freiberufliche Referentin und Redakteurin tätig. Ihre langjährige berufliche Erfahrung in den Bereichen Blockchain, Kryptowährungen und NFT bieten ihr den perfekten Background, um über aktuelle Nachrichten und Entwicklungen an dezentralen und zentralen Finanzmärkten zu berichten. Seit mehreren Jahren investiert Stefanie selbst in Kryptowährungen und versteht daher die Herausforderungen und Chancen für Kryptotrader. 

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