Bitcoin Kurs Prognose

Bitcoin Kurs Prognose: Ist „Buy the dip“ jetzt eine gute Idee?

In den vergangenen 24 Stunden gab es im digitalen Währungsmarkt eine deutliche Korrekturbewegung, bis dato der schwächste Handelstag im laufenden Jahr. Nach einem fulminanten Januar mit Gewinnen von über 30 % bei Bitcoin oder Ethereum wenden sich nun Anleger wieder bearischen Kurszielen zu. Der Grund: Die US-Börsenaufsicht SEC verbietet das „Staking-as-a-Service“-Geschäft der renommierten Krypto-Börse Kraken. Dabei verweist man auf einen Verstoß gegen geltende US-Wertpapiergesetze. Der Vergleich zwischen Kraken und der SEC sorgt am Markt für Unmut. Erneut mangelt es an klaren Vorgaben für den digitalen Währungsmarkt und vielmehr werden einzelne Krypto-Dienstleistungen als eine Art Präzedenzfall verboten. Die Spekulationen nehmen zu, dass die SEC auch das Staking in den USA verbieten möchte. 

Während die US-Justiz bei ihrem angekündigten Schlag gegen Krypto-Verbrechen und dem darauffolgenden Verbot der unbekannten CEX Bitzlato noch belächelt wurde, treiben die Aufsichtsbehörden nunmehr ihr Ansinnen fort. Der Markt reagiert nach einer spürbaren Erholung zum Jahresanfang in einen Schock-Zustand, der sich in einer Kurskorrektur von über 4 % in den letzten 24 Stunden beim Bitcoin darstellt. BTC notiert wieder unter 22.000 $. Wie geht’s weiter? Bitcoin Kurs Prognose:

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Buy-the-Dip nach Flash-Crash? 

Eine mögliche Reaktion auf den Flash-Crash, ausgelöst durch die Entscheidung der US-Börsenaufsicht, wäre eine Buy-the-Dip-Strategie. Die aktuelle Konsolidierung scheint nach explosiven Gewinnen im Januar grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Infolgedessen rät der bekannte Krypto-Influencer Michael van de Poppe zu einer Buy-the-Dip-Strategie, um den vergünstigen Preis zu einem Ausbau des Engagements in Kryptos zu nutzen. 

Bitcoin Kurs heute: BTC verliert 4 %, Handelsvolumen über 30 Milliarden $

In den letzten 24 Stunden fällt der Bitcoin Kurs um 4 %. Damit ergeben sich für die vergangene Woche Verluste von über 7 %. In den letzten 24 Stunden wurde der Bitcoin zwischen 21.696 und 22.787 $ gehandelt. Nach Daten von CoinMarketCap lag das Handelsvolumen bei über 30 Milliarden $, was gleichbedeutend mit einem Zuwachs von rund 7 % ist. Da der Gesamtmarkt noch deutlicher korrigiert und es insbesondere PoS-Kryptos trifft, konnte der Bitcoin seine Marktdominanz sogar leicht auf 41,43 % ausbauen. Die globale Krypto-Marktkapitalisierung bewegt sich nur noch leicht über eine Billion $. 

Der Abwärtsdruck hat mittlerweile deutlich nachgelassen. Wichtig dürfte es nun sein, dass das Kursniveau rund um 21.700 $ zunächst hält. Im kurzfristigen Stundenchart indiziert der RSI einen überverkauften Zustand. Eine Gegenbewegung könnte sich anbahnen. 

Staking-Verbot in den USA? Bitcoin als PoW-Kryptowährung weitgehend immun 

Gerüchte, dass in den USA das Staking für Privatanleger untersagt werden soll, und erste Schritte der SEC schüren Angst vor einer scharfen, Krypto-feindlichen Regulierung, die Innovation erschwert und im wichtigsten Kapitalmarkt der Welt das Investieren in den digitalen Währungsmarkt unprofitabler macht. Dennoch zeigt sich hier ein typisches Muster der Flash-Crashs. Denn in der Breite werden Kryptowährungen verkauft, obgleich der Bitcoin als Kryptowährung, die am längsten auf dem Proof-of-Work-Konsensprotokoll basiert, eigentlich vor derartigen Schritten gefeit sein müsste. Denn eine Einstufung von BTC als Securities mit daraus resultierender Aufsicht durch die SEC fordern selbst die hartgesonnenen Krypto-Skeptiker nicht. 

Dennoch werden die Anleger wieder zurückhaltender. Der Bitcoin Trend-Indikator „Fear & Greed Index“ kehrte zurück in den neutralen Bereich mit einem Wert von 48. Panik gibt es jedoch auch nach der SEC-Entscheidung nicht. 

Makroökonomie mit Risiken: Doch Bitcoin Kurs entkoppelt sich wieder von Inflation & Co. 

Weiterhin darf auch der Einfluss makroökonomischer Faktoren nicht vernachlässigt werden, obgleich wir aktuell tendenziell eine erneute Entkoppelung des Bitcoin Kurs von Inflation und Wirtschaftsdaten sehen. Vornehmlich wenden sich Anleger wieder den Krypto-immanenten Chancen und Risiken zu. Dennoch wird auch weiterhin die Geldpolitik der Fed eine wichtige Rolle spielen, da ein umfassender Bull-Run wohl eine lockere Geldpolitik benötigt. Denn dann steht wieder massiv Liquidität bereit, um steigende Kurse zu unterstützen. 

Bärenmarkt oder Korrektur? 

Letztendlich kann man auf einen weiteren Tweet von Michael van de Poppe verweisen. Denn ob sich eine Buy-the-Dip-Strategie kurzfristig lohnt, entscheidet genau dieser Umstand. Befinden wir uns weiterhin im Bärenmarkt oder handelt es sich nur um eine erste deutliche Korrekturbewegung im neuen Bullenmarkt? Stand jetzt, scheint beides möglich. 

Langfristig stehen die Chancen gut, dass entsprechend der historischen Evidenz ein Buy-the-Dip überdurchschnittliche Renditen bringt. Denn der Bitcoin Kurs dürfte im nächsten Bull-Run, angetrieben auch von dem Halving in 2024, deutlich höher notieren. 

Wer kurzfristig marktschlagende Renditen sucht, könnte auch im schwieriger werdenden Gesamtmarkt einen Blick auf Krypto-Presales wie Meta Masters Guild (MEMAG) oder Fight Out (FGHT) werfen, die mit einer hohen Dynamik relative Stärke in ihrem Marktsegment offenbaren. 

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Autor: Daniel Robrecht

Nach seinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium entschied sich Daniel für eine Tätigkeit als freiberuflicher Autor und verfasst mittlerweile seit rund 10 Jahren qualitative Publikationen zu diversen Fachthemen. Als Investor sammelte er jahrelang Erfahrung mit Aktien & Kryptowährungen. Neben einem langfristigen Investitionsansatz agiert Daniel auch leidenschaftlich kurzfristig an den Märkten. Durch gezielte Weiterbildungen an internationalen Hochschulen hat er sich ein umfangreiches Wissen rund um die Kapitalmärkte, Aktien, Kryptowährungen und Decentralized Finance angeeignet. Primär konzentriert sich Daniel auf allgemeine Markttrends, spannende Aktien, Wirtschaftsnachrichten und den digitalen Währungsmarkt. Auch im Privatleben gibt es für ihn keinen Tag ohne die Finanzmärkte. Als Autor schreibt Daniel für führende deutschsprachige Publikationen in diesem Bereich. Daniel publiziert unter anderem für Finanzen.net, Business2Community, und FXStreet.deDaniel auf LinkedIn.

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